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Irland-Tour 2018 Teil 3 – Rückreise, Infos und Daten

Nach den wunderschönen Touren durch Nordirland und dem County Donegal war es langsam an der Zeit, dass wir uns um die Rückreise mal ein paar Gedanken machen sollten. Die Fähren für die Rückfahrten waren ja schon mit gebucht. Mit den fixen Terminen hatten wir damit unsere festen Zielpunkte für die Planung.

So brachen wir auf zur Irland-Durchquerung über Donegal und Sligo auf ins irische Inland. Um bei den Temperarturen nicht nur im Womo sitzen zu müssen, planten wir auf halber Strecke Irlands noch einen Übernachtungsstop. Diesen fanden wir auf einem kleinen Parkplatz am Fluss Erne, der neben Platz für unser Womo auch einen Steg zu bieten hatte. Zugleich war dies ein Treffpunkt für Schwimmer und Bootsfahrer.
Fabi und ich genossen die Abkühlung im riesigen Fluss. Die Strömung war minimal und so war das Baden kein Problem.
Ein Problem waren allerdings die sich auflösenden Straßen in Irland, denn diese sind für Temperaturen über 30 Grad einfach nicht gebaut. Die Straßen wurden extremst weich und das Bitumen im Asphalt verflüssigte sich.
Von den Landschaftsverbänden wurden daraufhin die Landwirte dazu angehalten, Wasser aus Seen und Flüssen mit ihren Güllefässern auf die Straßen aufzubringen um sie damit zu kühlen. Ebenso wurden Winterdienstfahrzeuge zum Streuen eines Sand-Splitt-Gemisches eingesetzt um das Bitumen zu binden. Das schwarze Zeug an den Reifen, bzw. am Auto zu haben, ist definitiv nicht so witzig.

Unseren Rückweg nach Dublin zum ersten Fährhafen haben wir am Vormittag angetreten, wo die Straßen noch einigermaßen kühl von der Nacht waren.
Nach der Ankunft in Dublin suchten wir uns einen Parkplatz in Hafennähe und genossen dort den letzten Abend in Irland. Zum Schlafen fuhren wir dann allerdings in den Hafen zum Fährterminal, um uns die frühmorgendliche Anreise zu ersparen.

Die Überfahrt mit der IrishFerries zurück nach Holyhead (England) war ruhig und absolut problemlos. Der Kahn war allerdings gut gefüllt und die Sitzplätze mit Tisch wurden rar. Für die etwas mehr als drei Stunden war dies jedoch kein Problem.

England nutzten wir auf unserer Heimreise als reines Transitland. Zwei Übernachtungen waren allerdings dann doch eingeplant, um die Fahrzeiten pro Tag zum Ende hin etwas zu beschränken.

Unseren ersten Stopp machten wir nördlich von Birmhingham auf einem kleinen familiengeführten Campingplatz. Harry, der Inhaber und seine Familie begrüßten uns herzlich. Es zeigte sich, dass dieser Stellplatz nahe der Route sich als perfekter Platz für einen Zwischenstopp erwies.

Für den zweiten Stopp nutzten wir einen Campingplatz gute 10 km vor dem Fährhafen in Harwich mit Pub-Anschluss und Spielplatz. Also eigentlich mit allem, was uns die letzten drei Wochen mehr oder weniger begleitet hat. Abends saßen wir dann noch länger vor dem Womo und ließen die Tour für uns noch einmal Revue passieren, bevor es früh am anderen Morgen auf zur letzten Fähre ging. Auf ruhiger See genossen wir die letzten Stunden unseres Urlaubs.

Halt Stopp! Eine Übernachtung hatten wir ja noch. Nach der Fährankunft in Hoek van Holland und drei Stunden Fahrzeit suchten wir uns einen Stellplatz zwischen Utrecht und Arnheim. Ein prima Übernachtungsplatz für Durchreisende!
Doch dann war es wirklich soweit und früh am Morgen ging es auf zur Rückfahrt nach Greffen.

Unser-Tour-Fazit:
Wir hatten mehr als Glück mit diesem sommerlichen Wetter auf der Grünen Insel, die wegen der Trockenheit ihren grünen Glanz ein wenig verloren hatte. Die Iren konnten ihr „Frühsommer-Wetter“ kaum fassen und berichteten immer wieder, dass dieses noch nie so vorgekommen sei.
OK, auf die drei Wochen gerechnet hatten wir gerade am Anfang etwa zwei Stunden Regen. Mehr nicht!
Zudem entdeckten wir hinter jeder Ecke und jedem Hügel neue weite Sandstrände, Schlösser, Burgen, Ruinen und noch etliches mehr, was die Tour zu einem echten Abenteuer werden ließ welches wir drei erleben durften!
Fest steht: Wir kommen wieder…

Zum Abschluss nach den insgesamt gefahrenen 3.326 km folgt hier eine Auflistung unserer vergangenen 21 Stellplätze in den 21 Tagen auf unserer Irland-Tour:
12.06.2018 England – Kimbolton (südlich der A14)
13.06.2018 Irland – Skerries
14.06.2018 Nordirland – Annalong
15.06.2018 Nordirland – Bangor
16.06.2018 Nordirland – Whitehead
17.06.2018 Nordirland – Glenarm
18.06.2018 Nordirland – Ballycastle
19.06.2018 Nordirland – Benone Beach
20.06.2018 Irland – Pollan Beach
21.06.2018 Irland – Rathmullan Harbour
22.06.2018 Irland – Carrigart
23.06.2018 Irland – Magheraroarty Pier
24.06.2018 Irland – Rinnageeragh Beach
25.06.2018 Irland – Maghery Beach
26.06.2018 Irland – Teelin Pier
27.06.2018 Irland – Killurtan Beach / St. Johns Point
28.06.2018 Nordirland – Drumguiff Cross (Upper Lough Erne)
29.06.2018 Irland – Dublin Küstenstraße / Fährhafen
30.06.2018 England – Campingplatz Shustoke
01.07.2018 England – Campingplatz Bradfield
02.07.2018 Holland – Wageningen

Greffen – Unsere Heimat…

Bei der Auflistung fällt auf, dass wir jetzt leider schon eine gewisse arbeitsreiche Zeit wieder in der Heimat sind…

Aber natürlich kommen noch ein paar Fotos hinterher!

Irland-Tour 2018 Teil 2 – Traumhaftes County Donegal

Die Rundreise in und durch Nordirland hatten wir mit dem letzten Bericht abgeschlossen.

Unsere Tour führte uns weiter von der Coastway-Coastel-Route, welche in Derry/Londonderry in Nordirland endete, nun auf den WILD ATLANTIC WAY, der sich weiter an der Küste Irlands in Richtung Süden entlangschlängelt.

Der „Welle“ hinterher…

Diesen wirklich sehr gut beschilderten „WEG“ folgten wir und wurden nicht enttäuscht!

Der Grenzübertritt zurück von Nordirland nach Irland machte sich auch nur wieder durch die wechselnden Geschwindigkeitsschilder von mph (Meilen pro Stunde) zurück in km/h bemerkbar. Und ja, es konnte wieder in €uro bezahlt werden. Das britische Pfund, welches wir vor Ort noch abgehoben hatten, brauchten wir kaum, denn die meisten Zahlungen regelten wir dabei über unsere VISA-Karte ab. Und selbst wenn, dann wird der €uro auch in Nordirland als Zahlungsmittel gern genommen.

So angekommen im County Donegal (Ein County ist vergleichbar mit einem Bundesland) führte uns der Weg direkt zum nördlichsten Punkt Irlands, nach Malin Head. Dieser Leuchtturm, der diesen Ort markiert, (Sorry, ich muss das so schreiben), ist der hässlichste Leuchtturm, den ich kennengelernt habe, der aber an einem der bislang schönsten Orte der Tour liegt.

Leuchtturm am nördlichsten Punkt Irlands
… natürlich mit Fahne!

Die Anfahrt war natürlich einspurig und mit tausenden Schlaglöcher gesät und sehr holprig, landschaftlich aber mit den nachstehenden Klippen und Schluchten wirklich sehr eindrucksvoll. Hier durfte das obligatorische Fahnenfoto natürlich nicht fehlen.
Durch den starken Wind, zogen wir weiter südlich an einen Stellplatz mit direkt angrenzenden Spielplatz vor der Tür. Natürlich wurde dieser ausgiebig durch Fabi bespielt!
Eins viel uns dabei auf: Kinder haben definitiv KEINE Sprachbarrieren und spielen einfach zusammen drauf los! Erstmal…
Fabi kam dennoch zwischendurch zurück und teilte mit, dass er nicht verstehen könne, was die anderen Kinder ihm sagen wollten. Wir erklärten, dass dies an der englischen Sprache liegt und so wurden ab diesem Zeitpunkt die ersten Brocken Englisch gepaukt und sich weiter mit Händen und Füßen verständigt, denn das klappt immer auf beiden Seiten!

Am Glenevin Waterfall

Vor Ort gab es dann noch einen klasse Insider-Tipp durch den einheimischen Iren. Er erzählte uns von einem der schönsten Wasserfälle im Land. Diesen erkundeten wir natürlich und wir wurden nicht enttäuscht. Ein top geschotterter Weg den Hügel hinauf und schon lag er vor uns, der Glenevin Waterfall. Richtig klasse bei schönstem Sommerwetter. Eintritt wurde hier keiner genommen, aber gern beteiligten wir uns mit einer Spende an der Erhaltung des Wanderweges. Lohnenswert war ebenso der Ausblick vom Aussichtspunkt!

Auf unserer Küsten-Tour machten wir Pause am einsam gelegenen Dunree Head, einem Leuchtturm-Ort, der damals ebenso für den Wach- und Abwehrschutz des Landes genutzt wurde. Ein Rundgang mit abschließender Einkehr rundeten diesen Besuch ab.

Unten am Dunree Head

Weiter über Buncrana und einer ziemlich schaukligen Fährüberfahrt nach Rathmullan stellte sich am dortigen Pier auch der erste Fischfangerfolg ein. Für ein Abendessen reichten die drei Makrelen schon einmal und was es heißt, die Teller leer zu machen, dass wissen wir alle. Zu diesem Zeitpunkt änderte sich das Wetter von erst kühleren und wolkigen Sommer in einen Sommer, den alle Iren als ungewöhnlich und mit über 30 Grad als vollkommen heiß beschrieben haben.

An dieser Stelle unserer Tour wollten wir ursprünglich einen Abstecher ins Inland wagen, doch den Plan haben wir aufgrund des 1a-Wetters nicht weiter verfolgt.  Wir folgten der Küstenstraße mit immer wieder tollen, weiten und menschenleeren Stränden, die mit ihrem hellen, fast weißen Sand zum Burgenbauen einluden.

Ein Strand schöner als der andere…

Eine Aufzählung der unterschiedlichen Strände würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen!

Einen kleinen Abstecher haben wir bei den sommerlichen Temperaturen dann doch gewagt. Der höchste Berg im County Donegal lag uns zu Füßen. Der 751m hohe Mount Errigal lud ein, um von uns bestiegen zu werden. Im Reiseführer wurde der Aufstieg als mittelschwer und leicht unwegsam beschrieben.
Wir packten früh am Tag unsere sieben Sachen und starteten unsere Wandertour vom Wanderparkplatz aus. Schnell stellte sich heraus, dass mit leicht „unwegsam“ erst morastig, dann steil, dann grobschotterig und später sehr felsig und steil gemeint war. Wir legten gut zwei Stunden zusammen mit Fabian ein gutes Tempo vor, als dann doch kurz vor dem Gipfel unser Weg aufgrund der immer schlechter und schwereren Wegverhältnisse endete. Riskieren mussten wir da nichts. Was uns aber geboten wurde, war eine Aussicht fast über die gesamte Nordspitze Irlands bei herrlich klarem und noch sehr angenehmen Sommerwetter. Das Foto mit der Greffener Fahne unterhalb des Gipfels rundete diese knapp vier stündige Wandertour ab.

Hoch oben auf dem Mount Errigal

Fabi hat dabei alles gegeben und ist jeden einzelnen Meter hoch und runter gekraxelt mit uns!
Völlig erschöpft ging es zurück zur Küste. Dort war es bei den Temperaturen doch etwas angenehmer.

Entlang dem Wild Atlantic Way Richtung Süden hatten wir dann noch einen Auftrag:
Mein Arbeitskollege Fionn meinte, wir müssten unbedingt den Strand am Zipfel von Malin More in der Nähe von Glencolmbcille besuchen. Hier würde zwar der Leuchtturm auf einer vorgelagerten Insel stehen, aber die Bucht und der Strand wäre traumhaft.
Wir wichen von unserer Strecke ab und wuselten uns über mehr als 30km einsame Sträßlein, Gassen und in der Mitte mit Gras bewachsen Wegen. Da waren wir!
Dieser Tipp ist mit Geld nicht zu bezahlen! Vor uns lag ein tiefer gelegener und rund 400m langer weißer Sandstrand umrahmt von gut 40 bis 50m hohen steilen Klippen.

Einsam, einsamer – Malin More Beach

Die 173 Stufen runter zum Strand bepackt mit einem Radlader, Eimer und Schaufel waren es mehr als Wert. Das Wasser, der Strand und die Aussicht bei allerschönstem Sommerwetter waren absolut klasse!
Wir nutzten die Zeit einfach zum Genießen und Burgen bauen… (Was sonst!)

Doch auch diesen Traumplatz mussten wir irgendwann wieder verlassen und weiter ging es für uns nach Teelin, zu einem auf einer Landzunge gelegenen kleinen Hafen, wo wir direkt an der Piermauer unseren Stellplatz gefunden haben.
Was wir bis dato nicht wussten, hier gab es a) Makrelen zu angeln (nachdem sich auf einem Stellplatz vorher schon 5 schöne Seelachse in meinen Eimer verirrt hatten) auch b) eine angebotene Bootstour zu den Sliabh Liag Klippen, die mit 600m die höchsten Meeresklippen Europas sind.

Die Sliabh Liag Klippen

Am Morgen nach einer sehr ruhigen Übernachtung starteten wir zusammen mit dem deutschen Bunkcamper-Pärchen auf diesen Bootstripp. Die gut eineinhalbstündige Tour (pro Person 20€) war ihr Geld mehr als Wert. Der Ausblick war derbst faszinierend und löste großen Respekt vor den steilen Klippenwänden hervor. Dazu gab es noch die Möglichkeit, direkt im Atlantik in einer mit Klippen umrahmten Bucht schwimmen zu gehen. Bei den heißen Temperaturen hielt ich das für die perfekte Abkühlung. Mehr als 13 / 14 Grad dürfte das Wasser aber nicht gehabt haben. Komisch nur, dass außer dem Käpten und mir keiner im kühlen Nass baden wollte! ;-)

Bunkcamper-Pärchen?! Das sind Brigitte und Hannes, die sich einen Kastenwagen über den Anbieter „Bunkcamper“ gemietet haben und ebenfalls ihre Tour rund um den Norden Irlands gedreht haben. Witzig an dieser Stelle war, dass wir uns im Süden von Nordirland (Paradox) bei Glenarm das erste Mal getroffen und gesprochen haben. Unabhängig davon haben wir uns immer wieder auf unterschiedlichen Stellplätzen und an diversen Sehenswürdigkeiten getroffen. Wir kannten uns mittlerweile schon und verbrachten so die zwei letzten Tage im County Donegal gemeinsam.

Diese Begegnung endete dann am letzten Abend am Strand von Killurtan kurz hinter Killybegs am St. John´s Point mit einer kleinen Publicviewing-Veranstaltung anlässlich des letzten WM-Spieles unserer Nationalmannschaft bei uns im Wohnmobil. Neben dem leckeren Bierchen und einer wunderschönen Aussicht auf Strand und einem erfrischenden Atlantik, brauchten wir nicht lang, um das letzte Vorrundenergebnis zu analysieren. Raus ist raus und die Mannschaft ist schneller wieder in Deutschland, als wir es sind!
Dafür genossen wir zur Belohnung für die 90 Minuten TV aus Russland die Abkühlung mit einer letzten Buddel- und Badeeinlage in County Donegal.

Mit den „Bunkcampern“

Ein abschließendes Sit-In bei Guinness und guten Gesprächen vor den Wohnmobilen beendete unsere Tour durch diesen wirklich sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Abschnitt Irlands.

Jetzt ist es für uns leider soweit, es steht die Heimreise sowie die Irlanddurchquerung auf dem Routenplan. Es hilft ja doch alle nichts…

Zum Abschluss hier noch weitere Bilder zum Blogeintrag!

Irland-Tour 2018 Teil 1 – Völlig „Atemlos“ durch Nordirland

Endlich war es soweit und wir drei starteten unsere Sommertour 2018 nach Irland. Bereits 2012 sind wir durch den südlichen Teil Irlands geturnt, sodass wir jetzt den Norden abgrasen wollten.

Im Herbst letzten Jahres haben wir durch den Kauf unserer Fährtickets von Hoek van Holland (Rotterdam) nach Harwich mit der StenaLine sowie von Holyhead nach Dublin mit Irish Ferries bereits den Grundstein für diese Tour gelegt und die Reisezeit bestimmt.

Die Anreise gehört für uns genauso gut zum Urlaub dazu, wie das Reisen im geplanten Zielgebiet. Auch wenn es viele Kilometer bis dorthin zu reisen gibt, bringt uns das nicht aus der Ruhe. Eines steht aber fest, die Fähren warten nicht auf einen. So planen wir für die Strecke immer einen Puffer ein, den wir auf dieser Tour mal wirklich benötigten. Erst hatten wir unser Fabi-Rausfallgitter vergessen und dann war auch noch ein Leuchtmittel vorn am Womo defekt. All dies konnten wir in den Niederlanden vor der Abfahrt schnell noch regeln.
Gerade das Leuchtmittel war für die Nachtfahrt durch England schon irgendwie wichtig.

Mit der StenaLine kamen wir bei ruhiger See in England bei Harwich an. Die anschließende Fahrt zur anderen Seite Englands nach Holyhead verlief größtenteils in den sehr späten Abendstunden und frühen Morgenstunden. Die beiden Fähren waren so für uns zeitlich gerade passend aufeinander abgestimmt. Aber auch die Überfahrt von Holyhead (England) nach Dublin (Irland) verlief problemlos und das Abenteuer Irland nahm seinen Lauf.

Allein in der ersten Reisewoche hatten wir wundervolle Stellplätze, natürlich alle mit Aussicht und meist direktem Wasserzugang zum Meer und dem dazugehörigen Meeresrauschen.
Jede Nacht auf einem anderen Stellplatz heißt natürlich auch, dass in der Zwischenzeit viel gereist wurde. Unsere Tour führte uns für den 1. Teil des Berichtes von Dublin aus nach Nordirland. Der Grenzübertritt nach Nordirland war offen und ohne irgendwelche Kontrollen. Auffällig war nur, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen vom km/h in mph (Meilen pro Stunde) wechselten und auch die Entfernungsangaben auf den Straßenschildern jetzt mit Meilen angegeben waren.
Fahrtechnisch wurde es landschaftlich und städtetechnisch reizvoller je nördlicher wir unterwegs waren. Belfast, die Hauptstadt Nordirlands haben wir bei unserer Tour ausgelassen. Da wird in Zukunft ein eigener Städtetrip für angesetzt. Mitten hindurch gefahren sind wir allerdings schon! Wuselig… ;-)

Dafür standen aber etliche andere Küstenstädte und Sehenswürdigkeiten auf unserem Reiseplan. Neben Annalong, NewCastle, Bangor, Whitehead, Ballycastle, Bushmills und Benone waren dies die Städte, wo wir unter anderem Übernachtungsmöglichkeiten gefunden haben.
Sehenswürdigkeiten wie New Grange, die Coastway-Coastel-Route entlang der Küste Nordirlands von Belfast bis nach Derry-Londonderry, Carrick-A-Rede mit der Hängebrücke über die Schlucht, den Giant‘s Causeway mit den tausenden Basaltsäulen an der Küste und der Whisky-Distillery in Bushmills waren dies nur ein paar Highlights auf der Tour, die wir besucht und bestaunt haben.
Den Abschluss des ersten Berichtes bildet der Benone Beach. Unter anderem war dies unser letzter Übernachtungsplatz vor dem Wiedereintritt zurück nach Irland. Der Strand rund um DownHill zu dem auch der von Benone gehört, ist im Übrigen der größte Strand Irlands. Einfach traumhaft!!

Und für alle die, die nicht mit dem Womo nach Nordirland reisen wollen, denen können wir ein, bzw. das Ferienhaus in Ballycastle empfehlen, in dem unsere Freunde, die Schmeier´s gewohnt haben. Ballycastle liegt dabei direkt an der Nordatlantikküste und zentral zu etlichen Sehenswürdigkeiten, welche wir uns zusammen mit den Greffenern angeschaut haben. Nach der abschließenden und originalen Mahlzeit Fish & Ships in Bushmills treffen wir uns das nächste Mal wieder zuhause in Greffen! Schön war die Zeit mit euch…

Warum jetzt aber eigentlich „Atemlos“:
Unsere Tour und Reisegeschwindigkeit ist alles andere als atemlos! Uns bleibt überall genug Zeit zum Erholen, Genießen, Besichtigen und vor allem zum Spielen und Buddeln mit Fabian.
Aber „Atemlos“ ist für Fabi der Hit im Radio, den es bedingt durch die Kindergartentouren im Partybus mit Paul immer zu hören gibt. Irgendwas hat da abgefärbt – Rauf und runter! ;-)

Weiter geht es dann im nächsten Teil unseres Reiseberichtes über Irlands Nordwesten im County Donegal.

Bis dahin hier ein paar unbearbeitete Bilder zum Verweilen!
Ach ja – und immer schön links halten! ;-)

30 Grad am Kanal in Riesenbeck

Das erste richtig warme Wochenende im Jahr nutzen wir für einen kleinen Chillout in Riesenbeck am Dortmund-Ems-Kanal. Neben der groben Tourenplanung für die Fahrt im „Sommer“ nach Irland stand die Zeit mit Fabian im Vordergrund.
„Lange“ schlafen, ausgiebig Frühstücken und schauen was der Tag so bringt! Ein gutes Motto bei diesem Wetter…
Aber auch der Besuch im Ibbenbürener Märchenwald mit der Sommerrodelbahn aus dem Jahre 1926 war eine willkommene Abwechslung im doch etwas kühleren Wald.

Und hier noch schnell ein paar Impressionen…

Der Grippewelle das Watt gezeigt

Schon wieder unterwegs?! Irgendwie schon, aber diesmal etwas anders!
Wir nutzten die Zeit auf diesem Trip um diesen langanhaltenden Erkältungen den Kampf anzusagen.

Aber vorher trafen wir uns noch mit dem Team Paderborn (#StenaLineSchwedenChallengerTeamWestfalenSieger) zu unserem Halbjahrestreffen zum leckeren Frühstück bei Sigrid & Michael. Mit großer Freude sahen wir uns alle wieder und tauschten unser aktuelles Reisegeschehen aus und schmiedeten unsere Pläne am Challenger-Wochenende.

Von Paderborn ging es dann aber direkt ab an die Nordsee mit dem Ziel Neuharlingersiel. Wasser, Watt oder doch nur Wind? Ganz egal, Hauptsache schönes Wetter! Und das hatten wir eine Woche lang bis auf einen verregneten Nachmittag.
Die Luft und die Ruhe vor dem großen Ostertourismus brachten die Erholung und machten der Grippe den Garaus. Jeder von uns dreien konnte die Erkältungssymptome davon wehen lassen. So sollte es ja auch sein…

Ein paar bewegte Bilder aus Neuharlingersiel mal von einer anderen Perspektive:

Um jedoch nicht gleich wieder in den vollen Alltag zuhause einzusteigen, verbrachten wir die letzte Nacht vor der Rückkehr noch in Bad Essen direkt am Mittellandkanal auf dem hiesigen Womostellplatz bevor uns dann der Weg völlig tiefenentspannt nach Hause führte.

Aber so ganz ohne pixelige Eindrücke geht es dann doch nicht! ;-)
(Viele Grüße noch an die beiden Wallmeyers)