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Zwischen Rippchen und Fischbrötchen

Oder: Zwischen Barßel und Neuharlingersiel

Einmal lecker Rippchen zum Sattessen, das war das Ziel welches uns öfter Mal nach Barßel in den Landkreis Cloppenburg verschlägt. Dort im „Queen of Texas“, direkt an der Soeste gelegen, gibt es  die besten Rippchen im Umkreis. Grund genug nebenan auf dem top geführten Wohnmobilstellplatz unseren Zwischenstopp auf dem Weg zur Nordsee einzulegen.

Gut gesättigt war es dann nach dem Frühstück noch eine knappe Stunde Fahrt bis nach Neuharlingersiel, wo wir entspannt bei gutem Wetter das Wochenende genießen konnten. Bei kaum Wind und trockenem Wetter waren auch ausgedehnte Hafenrunden ohne Probleme möglich. Die Einkehr im Dattein ist ja mittlerweile auch eher obligatorisch… ;-)

Fest steht, wir kommen bald wieder, denn Fischbrötchen, Hafenrunden und Spielplatzbesuche können wir auch im Winter haben!

Hashtag – #HerbstSommer

Sommer- oder Winterreifen?
Sommer- oder Winterjacke?
Kurze- oder gefütterte Hosen?
Kaltes Bier oder Glühwein?
Usw.!

Diese Aufzählung hätte ich noch munter weiterführen können. Angetrieben durch die anstehende Woche Urlaub, war das packen für diese kleine Tour gar nicht so einfach.
In den höheren Lagen NRW´s (sprich Sauerland & Co.) war jetzt nicht unbedingt mit Schnee zu rechnen, aber kühle Tage und Nächte hätten ja drin sein können.

Unsere Tour in der dann doch sehr sonnigen Herbstwoche führte uns durch das Sauerland, Wittgensteinerland, am Rhein entlang, durch die Eifel zurück ins Münsterland.
Die herbstlich aussehenden Wälder mit den bunt belaubten Wäldern machten diese Tour wirklich bunt. Bei dem dabei noch warmen Wetter haben wir zahlreiches interessantes im „nahen“ Umkreis kennengelernt.

Dazu gehörten das Sauerländer Bergwerk in Ramsbeck, die Panorama Erlebnis Brücke in Winterberg mit der angrenzenden gut besuchten Sommerrodelbahn, der Brotmarkt in Bad Berleburg, klasse Aussichten auf den mit wenig Wasser gefüllten Rhein samt Schiffsverkehr, der Besuch beim dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt in Andernach, unseren Besuch bei Carola & Ansgar in Dernau, der kleinen Wanderung zum Krausberg, dem Einkauf im Haribo Werksverkauf, dem Besuch des Atlantis Erlebnisbades in Dorsten und wahrscheinlich noch so einiges mehr…
Aus diesem Programm hätten wir auch locker zwei Wochen Urlaub zaubern können. Aber schließlich waren wir ja auf Abenteuer-Tour!

Bedanken auf dieser Tour müssen wir uns beim dem „Wettermacher“ dort oben. Mit diesem #HerbstSommer haben wir so nicht gerechnet!
Aber eines ist ganz sicher: Den Regen können wir trotzdem dringend gebrauchen!

Unsere Stellplätze:
05.10.2018 Ramsbeck
06.10.2018 Bad Berleburg
07.10.2018 Dietzhölztal
08.10.2018 Andernach
09.10.2018 Andernach
10.10.2018 Dernau
11.10.2018 Dernau
12.10.2018 Dorsten
612 Gesamtkilometer

Wie immer an dieser Stelle ein paar Bilder, erst ein paar bewegte aus Andernach, dann was zum durchklickern!

Challengertreffen in Stemwede-Levern

Da war es schon wieder soweit und unser jährliches Treffen zusammen mit den „Paderbornern“ stand auf dem Kalender. Den Ursprung hatten wir im Übrigen als gemeinsame Challenger auf der StenaLine Challenge 2011, an der wir uns immer gern zurückerinnern!

In diesem Jahr hatten Sigrid & Michael das Wochenende organisiert und uns Richtung Stemwede-Levern gelotst. Direkt neben der Hallen der Firma „Rila Feinkost Importe“ hat der Firmeninhaber einen wirklich sehr netten Reisemobilstellplatz errichtet. Mit der Möglichkeit im hauseigenen Shop weitläufig zu stöbern, in den klasse angelegten Gärten nahe und ferne Kulturen zu entdecken und abends auch noch lecker zu Speisen, da war für den Wohnmobilisten alles gegeben!
Wir nutzten alle zusammen natürlich das perfekte Wetter auch noch um eine Radtour nach Bad Essen, zu den Schlössern Hünnefeld und Ippenburg zu machen.

Das ganze Wochenende hier einmal in bewegten Bildern… ;-)
Schön war die Zeit!

Irland-Tour 2018 Teil 3 – Rückreise, Infos und Daten

Nach den wunderschönen Touren durch Nordirland und dem County Donegal war es langsam an der Zeit, dass wir uns um die Rückreise mal ein paar Gedanken machen sollten. Die Fähren für die Rückfahrten waren ja schon mit gebucht. Mit den fixen Terminen hatten wir damit unsere festen Zielpunkte für die Planung.

So brachen wir auf zur Irland-Durchquerung über Donegal und Sligo auf ins irische Inland. Um bei den Temperarturen nicht nur im Womo sitzen zu müssen, planten wir auf halber Strecke Irlands noch einen Übernachtungsstop. Diesen fanden wir auf einem kleinen Parkplatz am Fluss Erne, der neben Platz für unser Womo auch einen Steg zu bieten hatte. Zugleich war dies ein Treffpunkt für Schwimmer und Bootsfahrer.
Fabi und ich genossen die Abkühlung im riesigen Fluss. Die Strömung war minimal und so war das Baden kein Problem.
Ein Problem waren allerdings die sich auflösenden Straßen in Irland, denn diese sind für Temperaturen über 30 Grad einfach nicht gebaut. Die Straßen wurden extremst weich und das Bitumen im Asphalt verflüssigte sich.
Von den Landschaftsverbänden wurden daraufhin die Landwirte dazu angehalten, Wasser aus Seen und Flüssen mit ihren Güllefässern auf die Straßen aufzubringen um sie damit zu kühlen. Ebenso wurden Winterdienstfahrzeuge zum Streuen eines Sand-Splitt-Gemisches eingesetzt um das Bitumen zu binden. Das schwarze Zeug an den Reifen, bzw. am Auto zu haben, ist definitiv nicht so witzig.

Unseren Rückweg nach Dublin zum ersten Fährhafen haben wir am Vormittag angetreten, wo die Straßen noch einigermaßen kühl von der Nacht waren.
Nach der Ankunft in Dublin suchten wir uns einen Parkplatz in Hafennähe und genossen dort den letzten Abend in Irland. Zum Schlafen fuhren wir dann allerdings in den Hafen zum Fährterminal, um uns die frühmorgendliche Anreise zu ersparen.

Die Überfahrt mit der IrishFerries zurück nach Holyhead (England) war ruhig und absolut problemlos. Der Kahn war allerdings gut gefüllt und die Sitzplätze mit Tisch wurden rar. Für die etwas mehr als drei Stunden war dies jedoch kein Problem.

England nutzten wir auf unserer Heimreise als reines Transitland. Zwei Übernachtungen waren allerdings dann doch eingeplant, um die Fahrzeiten pro Tag zum Ende hin etwas zu beschränken.

Unseren ersten Stopp machten wir nördlich von Birmhingham auf einem kleinen familiengeführten Campingplatz. Harry, der Inhaber und seine Familie begrüßten uns herzlich. Es zeigte sich, dass dieser Stellplatz nahe der Route sich als perfekter Platz für einen Zwischenstopp erwies.

Für den zweiten Stopp nutzten wir einen Campingplatz gute 10 km vor dem Fährhafen in Harwich mit Pub-Anschluss und Spielplatz. Also eigentlich mit allem, was uns die letzten drei Wochen mehr oder weniger begleitet hat. Abends saßen wir dann noch länger vor dem Womo und ließen die Tour für uns noch einmal Revue passieren, bevor es früh am anderen Morgen auf zur letzten Fähre ging. Auf ruhiger See genossen wir die letzten Stunden unseres Urlaubs.

Halt Stopp! Eine Übernachtung hatten wir ja noch. Nach der Fährankunft in Hoek van Holland und drei Stunden Fahrzeit suchten wir uns einen Stellplatz zwischen Utrecht und Arnheim. Ein prima Übernachtungsplatz für Durchreisende!
Doch dann war es wirklich soweit und früh am Morgen ging es auf zur Rückfahrt nach Greffen.

Unser-Tour-Fazit:
Wir hatten mehr als Glück mit diesem sommerlichen Wetter auf der Grünen Insel, die wegen der Trockenheit ihren grünen Glanz ein wenig verloren hatte. Die Iren konnten ihr „Frühsommer-Wetter“ kaum fassen und berichteten immer wieder, dass dieses noch nie so vorgekommen sei.
OK, auf die drei Wochen gerechnet hatten wir gerade am Anfang etwa zwei Stunden Regen. Mehr nicht!
Zudem entdeckten wir hinter jeder Ecke und jedem Hügel neue weite Sandstrände, Schlösser, Burgen, Ruinen und noch etliches mehr, was die Tour zu einem echten Abenteuer werden ließ welches wir drei erleben durften!
Fest steht: Wir kommen wieder…

Zum Abschluss nach den insgesamt gefahrenen 3.326 km folgt hier eine Auflistung unserer vergangenen 21 Stellplätze in den 21 Tagen auf unserer Irland-Tour:
12.06.2018 England – Kimbolton (südlich der A14)
13.06.2018 Irland – Skerries
14.06.2018 Nordirland – Annalong
15.06.2018 Nordirland – Bangor
16.06.2018 Nordirland – Whitehead
17.06.2018 Nordirland – Glenarm
18.06.2018 Nordirland – Ballycastle
19.06.2018 Nordirland – Benone Beach
20.06.2018 Irland – Pollan Beach
21.06.2018 Irland – Rathmullan Harbour
22.06.2018 Irland – Carrigart
23.06.2018 Irland – Magheraroarty Pier
24.06.2018 Irland – Rinnageeragh Beach
25.06.2018 Irland – Maghery Beach
26.06.2018 Irland – Teelin Pier
27.06.2018 Irland – Killurtan Beach / St. Johns Point
28.06.2018 Nordirland – Drumguiff Cross (Upper Lough Erne)
29.06.2018 Irland – Dublin Küstenstraße / Fährhafen
30.06.2018 England – Campingplatz Shustoke
01.07.2018 England – Campingplatz Bradfield
02.07.2018 Holland – Wageningen

Greffen – Unsere Heimat…

Bei der Auflistung fällt auf, dass wir jetzt leider schon eine gewisse arbeitsreiche Zeit wieder in der Heimat sind…

Aber natürlich kommen noch ein paar Fotos hinterher!

Irland-Tour 2018 Teil 2 – Traumhaftes County Donegal

Die Rundreise in und durch Nordirland hatten wir mit dem letzten Bericht abgeschlossen.

Unsere Tour führte uns weiter von der Coastway-Coastel-Route, welche in Derry/Londonderry in Nordirland endete, nun auf den WILD ATLANTIC WAY, der sich weiter an der Küste Irlands in Richtung Süden entlangschlängelt.

Der „Welle“ hinterher…

Diesen wirklich sehr gut beschilderten „WEG“ folgten wir und wurden nicht enttäuscht!

Der Grenzübertritt zurück von Nordirland nach Irland machte sich auch nur wieder durch die wechselnden Geschwindigkeitsschilder von mph (Meilen pro Stunde) zurück in km/h bemerkbar. Und ja, es konnte wieder in €uro bezahlt werden. Das britische Pfund, welches wir vor Ort noch abgehoben hatten, brauchten wir kaum, denn die meisten Zahlungen regelten wir dabei über unsere VISA-Karte ab. Und selbst wenn, dann wird der €uro auch in Nordirland als Zahlungsmittel gern genommen.

So angekommen im County Donegal (Ein County ist vergleichbar mit einem Bundesland) führte uns der Weg direkt zum nördlichsten Punkt Irlands, nach Malin Head. Dieser Leuchtturm, der diesen Ort markiert, (Sorry, ich muss das so schreiben), ist der hässlichste Leuchtturm, den ich kennengelernt habe, der aber an einem der bislang schönsten Orte der Tour liegt.

Leuchtturm am nördlichsten Punkt Irlands
… natürlich mit Fahne!

Die Anfahrt war natürlich einspurig und mit tausenden Schlaglöcher gesät und sehr holprig, landschaftlich aber mit den nachstehenden Klippen und Schluchten wirklich sehr eindrucksvoll. Hier durfte das obligatorische Fahnenfoto natürlich nicht fehlen.
Durch den starken Wind, zogen wir weiter südlich an einen Stellplatz mit direkt angrenzenden Spielplatz vor der Tür. Natürlich wurde dieser ausgiebig durch Fabi bespielt!
Eins viel uns dabei auf: Kinder haben definitiv KEINE Sprachbarrieren und spielen einfach zusammen drauf los! Erstmal…
Fabi kam dennoch zwischendurch zurück und teilte mit, dass er nicht verstehen könne, was die anderen Kinder ihm sagen wollten. Wir erklärten, dass dies an der englischen Sprache liegt und so wurden ab diesem Zeitpunkt die ersten Brocken Englisch gepaukt und sich weiter mit Händen und Füßen verständigt, denn das klappt immer auf beiden Seiten!

Am Glenevin Waterfall

Vor Ort gab es dann noch einen klasse Insider-Tipp durch den einheimischen Iren. Er erzählte uns von einem der schönsten Wasserfälle im Land. Diesen erkundeten wir natürlich und wir wurden nicht enttäuscht. Ein top geschotterter Weg den Hügel hinauf und schon lag er vor uns, der Glenevin Waterfall. Richtig klasse bei schönstem Sommerwetter. Eintritt wurde hier keiner genommen, aber gern beteiligten wir uns mit einer Spende an der Erhaltung des Wanderweges. Lohnenswert war ebenso der Ausblick vom Aussichtspunkt!

Auf unserer Küsten-Tour machten wir Pause am einsam gelegenen Dunree Head, einem Leuchtturm-Ort, der damals ebenso für den Wach- und Abwehrschutz des Landes genutzt wurde. Ein Rundgang mit abschließender Einkehr rundeten diesen Besuch ab.

Unten am Dunree Head

Weiter über Buncrana und einer ziemlich schaukligen Fährüberfahrt nach Rathmullan stellte sich am dortigen Pier auch der erste Fischfangerfolg ein. Für ein Abendessen reichten die drei Makrelen schon einmal und was es heißt, die Teller leer zu machen, dass wissen wir alle. Zu diesem Zeitpunkt änderte sich das Wetter von erst kühleren und wolkigen Sommer in einen Sommer, den alle Iren als ungewöhnlich und mit über 30 Grad als vollkommen heiß beschrieben haben.

An dieser Stelle unserer Tour wollten wir ursprünglich einen Abstecher ins Inland wagen, doch den Plan haben wir aufgrund des 1a-Wetters nicht weiter verfolgt.  Wir folgten der Küstenstraße mit immer wieder tollen, weiten und menschenleeren Stränden, die mit ihrem hellen, fast weißen Sand zum Burgenbauen einluden.

Ein Strand schöner als der andere…

Eine Aufzählung der unterschiedlichen Strände würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen!

Einen kleinen Abstecher haben wir bei den sommerlichen Temperaturen dann doch gewagt. Der höchste Berg im County Donegal lag uns zu Füßen. Der 751m hohe Mount Errigal lud ein, um von uns bestiegen zu werden. Im Reiseführer wurde der Aufstieg als mittelschwer und leicht unwegsam beschrieben.
Wir packten früh am Tag unsere sieben Sachen und starteten unsere Wandertour vom Wanderparkplatz aus. Schnell stellte sich heraus, dass mit leicht „unwegsam“ erst morastig, dann steil, dann grobschotterig und später sehr felsig und steil gemeint war. Wir legten gut zwei Stunden zusammen mit Fabian ein gutes Tempo vor, als dann doch kurz vor dem Gipfel unser Weg aufgrund der immer schlechter und schwereren Wegverhältnisse endete. Riskieren mussten wir da nichts. Was uns aber geboten wurde, war eine Aussicht fast über die gesamte Nordspitze Irlands bei herrlich klarem und noch sehr angenehmen Sommerwetter. Das Foto mit der Greffener Fahne unterhalb des Gipfels rundete diese knapp vier stündige Wandertour ab.

Hoch oben auf dem Mount Errigal

Fabi hat dabei alles gegeben und ist jeden einzelnen Meter hoch und runter gekraxelt mit uns!
Völlig erschöpft ging es zurück zur Küste. Dort war es bei den Temperaturen doch etwas angenehmer.

Entlang dem Wild Atlantic Way Richtung Süden hatten wir dann noch einen Auftrag:
Mein Arbeitskollege Fionn meinte, wir müssten unbedingt den Strand am Zipfel von Malin More in der Nähe von Glencolmbcille besuchen. Hier würde zwar der Leuchtturm auf einer vorgelagerten Insel stehen, aber die Bucht und der Strand wäre traumhaft.
Wir wichen von unserer Strecke ab und wuselten uns über mehr als 30km einsame Sträßlein, Gassen und in der Mitte mit Gras bewachsen Wegen. Da waren wir!
Dieser Tipp ist mit Geld nicht zu bezahlen! Vor uns lag ein tiefer gelegener und rund 400m langer weißer Sandstrand umrahmt von gut 40 bis 50m hohen steilen Klippen.

Einsam, einsamer – Malin More Beach

Die 173 Stufen runter zum Strand bepackt mit einem Radlader, Eimer und Schaufel waren es mehr als Wert. Das Wasser, der Strand und die Aussicht bei allerschönstem Sommerwetter waren absolut klasse!
Wir nutzten die Zeit einfach zum Genießen und Burgen bauen… (Was sonst!)

Doch auch diesen Traumplatz mussten wir irgendwann wieder verlassen und weiter ging es für uns nach Teelin, zu einem auf einer Landzunge gelegenen kleinen Hafen, wo wir direkt an der Piermauer unseren Stellplatz gefunden haben.
Was wir bis dato nicht wussten, hier gab es a) Makrelen zu angeln (nachdem sich auf einem Stellplatz vorher schon 5 schöne Seelachse in meinen Eimer verirrt hatten) auch b) eine angebotene Bootstour zu den Sliabh Liag Klippen, die mit 600m die höchsten Meeresklippen Europas sind.

Die Sliabh Liag Klippen

Am Morgen nach einer sehr ruhigen Übernachtung starteten wir zusammen mit dem deutschen Bunkcamper-Pärchen auf diesen Bootstripp. Die gut eineinhalbstündige Tour (pro Person 20€) war ihr Geld mehr als Wert. Der Ausblick war derbst faszinierend und löste großen Respekt vor den steilen Klippenwänden hervor. Dazu gab es noch die Möglichkeit, direkt im Atlantik in einer mit Klippen umrahmten Bucht schwimmen zu gehen. Bei den heißen Temperaturen hielt ich das für die perfekte Abkühlung. Mehr als 13 / 14 Grad dürfte das Wasser aber nicht gehabt haben. Komisch nur, dass außer dem Käpten und mir keiner im kühlen Nass baden wollte! ;-)

Bunkcamper-Pärchen?! Das sind Brigitte und Hannes, die sich einen Kastenwagen über den Anbieter „Bunkcamper“ gemietet haben und ebenfalls ihre Tour rund um den Norden Irlands gedreht haben. Witzig an dieser Stelle war, dass wir uns im Süden von Nordirland (Paradox) bei Glenarm das erste Mal getroffen und gesprochen haben. Unabhängig davon haben wir uns immer wieder auf unterschiedlichen Stellplätzen und an diversen Sehenswürdigkeiten getroffen. Wir kannten uns mittlerweile schon und verbrachten so die zwei letzten Tage im County Donegal gemeinsam.

Diese Begegnung endete dann am letzten Abend am Strand von Killurtan kurz hinter Killybegs am St. John´s Point mit einer kleinen Publicviewing-Veranstaltung anlässlich des letzten WM-Spieles unserer Nationalmannschaft bei uns im Wohnmobil. Neben dem leckeren Bierchen und einer wunderschönen Aussicht auf Strand und einem erfrischenden Atlantik, brauchten wir nicht lang, um das letzte Vorrundenergebnis zu analysieren. Raus ist raus und die Mannschaft ist schneller wieder in Deutschland, als wir es sind!
Dafür genossen wir zur Belohnung für die 90 Minuten TV aus Russland die Abkühlung mit einer letzten Buddel- und Badeeinlage in County Donegal.

Mit den „Bunkcampern“

Ein abschließendes Sit-In bei Guinness und guten Gesprächen vor den Wohnmobilen beendete unsere Tour durch diesen wirklich sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Abschnitt Irlands.

Jetzt ist es für uns leider soweit, es steht die Heimreise sowie die Irlanddurchquerung auf dem Routenplan. Es hilft ja doch alle nichts…

Zum Abschluss hier noch weitere Bilder zum Blogeintrag!