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Weihnachten und Silvester an der Nordsee

Was, im Winter an die Nordsee??
Ja, klar… Am besten mit viel Wind und kalten Temperaturen!

Zu Weihnachten ging es für uns wieder zurück an die Nordsee. Irgendwie zieht uns dieses Fleckchen Erde dann doch aktuell immer wieder in den Bann. So verbrachten wir bis einschließlich Neujahr die „Tage zwischen den Jahren“ in Neuharlingersiel. Ausgedehnte Spaziergänge, klönen im Dattein und das ein oder andere Fischbrötchen essen machten den Aufenthalt sehr annehmbar!

Auch wenn uns die Woche Ruhe sehr gut gefallen hat, gibt es jetzt erst mal eine Nordseepause bis …?
Wir warten es mal ab wie sich unsere Tour-Pläne so im Jahr 2019 entwickeln werden! ;-)

Zwischen Rippchen und Fischbrötchen

Oder: Zwischen Barßel und Neuharlingersiel

Einmal lecker Rippchen zum Sattessen, das war das Ziel welches uns öfter Mal nach Barßel in den Landkreis Cloppenburg verschlägt. Dort im „Queen of Texas“, direkt an der Soeste gelegen, gibt es  die besten Rippchen im Umkreis. Grund genug nebenan auf dem top geführten Wohnmobilstellplatz unseren Zwischenstopp auf dem Weg zur Nordsee einzulegen.

Gut gesättigt war es dann nach dem Frühstück noch eine knappe Stunde Fahrt bis nach Neuharlingersiel, wo wir entspannt bei gutem Wetter das Wochenende genießen konnten. Bei kaum Wind und trockenem Wetter waren auch ausgedehnte Hafenrunden ohne Probleme möglich. Die Einkehr im Dattein ist ja mittlerweile auch eher obligatorisch… ;-)

Fest steht, wir kommen bald wieder, denn Fischbrötchen, Hafenrunden und Spielplatzbesuche können wir auch im Winter haben!

Hashtag – #HerbstSommer

Sommer- oder Winterreifen?
Sommer- oder Winterjacke?
Kurze- oder gefütterte Hosen?
Kaltes Bier oder Glühwein?
Usw.!

Diese Aufzählung hätte ich noch munter weiterführen können. Angetrieben durch die anstehende Woche Urlaub, war das packen für diese kleine Tour gar nicht so einfach.
In den höheren Lagen NRW´s (sprich Sauerland & Co.) war jetzt nicht unbedingt mit Schnee zu rechnen, aber kühle Tage und Nächte hätten ja drin sein können.

Unsere Tour in der dann doch sehr sonnigen Herbstwoche führte uns durch das Sauerland, Wittgensteinerland, am Rhein entlang, durch die Eifel zurück ins Münsterland.
Die herbstlich aussehenden Wälder mit den bunt belaubten Wäldern machten diese Tour wirklich bunt. Bei dem dabei noch warmen Wetter haben wir zahlreiches interessantes im „nahen“ Umkreis kennengelernt.

Dazu gehörten das Sauerländer Bergwerk in Ramsbeck, die Panorama Erlebnis Brücke in Winterberg mit der angrenzenden gut besuchten Sommerrodelbahn, der Brotmarkt in Bad Berleburg, klasse Aussichten auf den mit wenig Wasser gefüllten Rhein samt Schiffsverkehr, der Besuch beim dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt in Andernach, unseren Besuch bei Carola & Ansgar in Dernau, der kleinen Wanderung zum Krausberg, dem Einkauf im Haribo Werksverkauf, dem Besuch des Atlantis Erlebnisbades in Dorsten und wahrscheinlich noch so einiges mehr…
Aus diesem Programm hätten wir auch locker zwei Wochen Urlaub zaubern können. Aber schließlich waren wir ja auf Abenteuer-Tour!

Bedanken auf dieser Tour müssen wir uns beim dem „Wettermacher“ dort oben. Mit diesem #HerbstSommer haben wir so nicht gerechnet!
Aber eines ist ganz sicher: Den Regen können wir trotzdem dringend gebrauchen!

Unsere Stellplätze:
05.10.2018 Ramsbeck
06.10.2018 Bad Berleburg
07.10.2018 Dietzhölztal
08.10.2018 Andernach
09.10.2018 Andernach
10.10.2018 Dernau
11.10.2018 Dernau
12.10.2018 Dorsten
612 Gesamtkilometer

Wie immer an dieser Stelle ein paar Bilder, erst ein paar bewegte aus Andernach, dann was zum durchklickern!

Challengertreffen in Stemwede-Levern

Da war es schon wieder soweit und unser jährliches Treffen zusammen mit den „Paderbornern“ stand auf dem Kalender. Den Ursprung hatten wir im Übrigen als gemeinsame Challenger auf der StenaLine Challenge 2011, an der wir uns immer gern zurückerinnern!

In diesem Jahr hatten Sigrid & Michael das Wochenende organisiert und uns Richtung Stemwede-Levern gelotst. Direkt neben der Hallen der Firma „Rila Feinkost Importe“ hat der Firmeninhaber einen wirklich sehr netten Reisemobilstellplatz errichtet. Mit der Möglichkeit im hauseigenen Shop weitläufig zu stöbern, in den klasse angelegten Gärten nahe und ferne Kulturen zu entdecken und abends auch noch lecker zu Speisen, da war für den Wohnmobilisten alles gegeben!
Wir nutzten alle zusammen natürlich das perfekte Wetter auch noch um eine Radtour nach Bad Essen, zu den Schlössern Hünnefeld und Ippenburg zu machen.

Das ganze Wochenende hier einmal in bewegten Bildern… ;-)
Schön war die Zeit!

Irland-Tour 2018 Teil 3 – Rückreise, Infos und Daten

Nach den wunderschönen Touren durch Nordirland und dem County Donegal war es langsam an der Zeit, dass wir uns um die Rückreise mal ein paar Gedanken machen sollten. Die Fähren für die Rückfahrten waren ja schon mit gebucht. Mit den fixen Terminen hatten wir damit unsere festen Zielpunkte für die Planung.

So brachen wir auf zur Irland-Durchquerung über Donegal und Sligo auf ins irische Inland. Um bei den Temperarturen nicht nur im Womo sitzen zu müssen, planten wir auf halber Strecke Irlands noch einen Übernachtungsstop. Diesen fanden wir auf einem kleinen Parkplatz am Fluss Erne, der neben Platz für unser Womo auch einen Steg zu bieten hatte. Zugleich war dies ein Treffpunkt für Schwimmer und Bootsfahrer.
Fabi und ich genossen die Abkühlung im riesigen Fluss. Die Strömung war minimal und so war das Baden kein Problem.
Ein Problem waren allerdings die sich auflösenden Straßen in Irland, denn diese sind für Temperaturen über 30 Grad einfach nicht gebaut. Die Straßen wurden extremst weich und das Bitumen im Asphalt verflüssigte sich.
Von den Landschaftsverbänden wurden daraufhin die Landwirte dazu angehalten, Wasser aus Seen und Flüssen mit ihren Güllefässern auf die Straßen aufzubringen um sie damit zu kühlen. Ebenso wurden Winterdienstfahrzeuge zum Streuen eines Sand-Splitt-Gemisches eingesetzt um das Bitumen zu binden. Das schwarze Zeug an den Reifen, bzw. am Auto zu haben, ist definitiv nicht so witzig.

Unseren Rückweg nach Dublin zum ersten Fährhafen haben wir am Vormittag angetreten, wo die Straßen noch einigermaßen kühl von der Nacht waren.
Nach der Ankunft in Dublin suchten wir uns einen Parkplatz in Hafennähe und genossen dort den letzten Abend in Irland. Zum Schlafen fuhren wir dann allerdings in den Hafen zum Fährterminal, um uns die frühmorgendliche Anreise zu ersparen.

Die Überfahrt mit der IrishFerries zurück nach Holyhead (England) war ruhig und absolut problemlos. Der Kahn war allerdings gut gefüllt und die Sitzplätze mit Tisch wurden rar. Für die etwas mehr als drei Stunden war dies jedoch kein Problem.

England nutzten wir auf unserer Heimreise als reines Transitland. Zwei Übernachtungen waren allerdings dann doch eingeplant, um die Fahrzeiten pro Tag zum Ende hin etwas zu beschränken.

Unseren ersten Stopp machten wir nördlich von Birmhingham auf einem kleinen familiengeführten Campingplatz. Harry, der Inhaber und seine Familie begrüßten uns herzlich. Es zeigte sich, dass dieser Stellplatz nahe der Route sich als perfekter Platz für einen Zwischenstopp erwies.

Für den zweiten Stopp nutzten wir einen Campingplatz gute 10 km vor dem Fährhafen in Harwich mit Pub-Anschluss und Spielplatz. Also eigentlich mit allem, was uns die letzten drei Wochen mehr oder weniger begleitet hat. Abends saßen wir dann noch länger vor dem Womo und ließen die Tour für uns noch einmal Revue passieren, bevor es früh am anderen Morgen auf zur letzten Fähre ging. Auf ruhiger See genossen wir die letzten Stunden unseres Urlaubs.

Halt Stopp! Eine Übernachtung hatten wir ja noch. Nach der Fährankunft in Hoek van Holland und drei Stunden Fahrzeit suchten wir uns einen Stellplatz zwischen Utrecht und Arnheim. Ein prima Übernachtungsplatz für Durchreisende!
Doch dann war es wirklich soweit und früh am Morgen ging es auf zur Rückfahrt nach Greffen.

Unser-Tour-Fazit:
Wir hatten mehr als Glück mit diesem sommerlichen Wetter auf der Grünen Insel, die wegen der Trockenheit ihren grünen Glanz ein wenig verloren hatte. Die Iren konnten ihr „Frühsommer-Wetter“ kaum fassen und berichteten immer wieder, dass dieses noch nie so vorgekommen sei.
OK, auf die drei Wochen gerechnet hatten wir gerade am Anfang etwa zwei Stunden Regen. Mehr nicht!
Zudem entdeckten wir hinter jeder Ecke und jedem Hügel neue weite Sandstrände, Schlösser, Burgen, Ruinen und noch etliches mehr, was die Tour zu einem echten Abenteuer werden ließ welches wir drei erleben durften!
Fest steht: Wir kommen wieder…

Zum Abschluss nach den insgesamt gefahrenen 3.326 km folgt hier eine Auflistung unserer vergangenen 21 Stellplätze in den 21 Tagen auf unserer Irland-Tour:
12.06.2018 England – Kimbolton (südlich der A14)
13.06.2018 Irland – Skerries
14.06.2018 Nordirland – Annalong
15.06.2018 Nordirland – Bangor
16.06.2018 Nordirland – Whitehead
17.06.2018 Nordirland – Glenarm
18.06.2018 Nordirland – Ballycastle
19.06.2018 Nordirland – Benone Beach
20.06.2018 Irland – Pollan Beach
21.06.2018 Irland – Rathmullan Harbour
22.06.2018 Irland – Carrigart
23.06.2018 Irland – Magheraroarty Pier
24.06.2018 Irland – Rinnageeragh Beach
25.06.2018 Irland – Maghery Beach
26.06.2018 Irland – Teelin Pier
27.06.2018 Irland – Killurtan Beach / St. Johns Point
28.06.2018 Nordirland – Drumguiff Cross (Upper Lough Erne)
29.06.2018 Irland – Dublin Küstenstraße / Fährhafen
30.06.2018 England – Campingplatz Shustoke
01.07.2018 England – Campingplatz Bradfield
02.07.2018 Holland – Wageningen

Greffen – Unsere Heimat…

Bei der Auflistung fällt auf, dass wir jetzt leider schon eine gewisse arbeitsreiche Zeit wieder in der Heimat sind…

Aber natürlich kommen noch ein paar Fotos hinterher!