Zwei Männer touren allein durch Bayern

Zwei Männer?? Vielleicht dann doch eher eineinhalb… 😉
Fabian und ich machten uns auf zur großen Bayern Rundfahrt und das mit dem Ziel, die deutsche Alpenstraße zu befahren!

Insgesamt hatten wir für dieses Projekt eine Woche Zeit, doch wie ist das Fahren ohne eine erfahrene Co-Pilotin? Genau das konnte mir keiner Sagen, auch Fabian nicht.
(Speziell zum Reisen mit Kind werde ich in den nächsten Tagen noch mal einen eigenen Blogeintrag schreiben!)

Wir zwei haben für diese Tour zusammen geplant, was so alles an Klamotten, Essen und Trinken mitmuss. Das Womo war dann schnell gepackt und abfahrbereit. Noch in Ruhe samstagmittags mit unserer Anni ihren 80. Geburtstag gefeiert und dann ging es am Nachmittag los. Bis zum Start auf die deutsche Alpenstraße waren es 640 km. Für einen Fahrabschnitt vielleicht dann doch etwas viel auf einmal.
Egal, rollen lassen und Fabi entscheidet wie lange gefahren wird. Zwei Stunden kamen wir gut voran, bis Fabi seine Pause einforderte. Schnell habe ich dafür einen Parkplatz mit Spielplatz abseits der Autobahn gefunden. Spielen, toben und Abendessen waren gesichert. Einer war dann schon einmal fertig…
Zurück im Kindersitz, angeschnallt, ein Benjamin Blümchen Hörspiel ins Radio konfiguriert und nach dem dritten Törööööh war Schicht im Schacht. Mein Beifahrer schlief tief und fest!
Jetzt aber entlang! Ich schaffte es mit weiteren viereinhalb Stunden Fahrzeit bis kurz vor Memmingen. In Erolzheim haben wir gut auf dem Schlossparkplatz genächtigt. Die Alpen waren so schon einmal in greifbarer Nähe.

Sonntag – 6.10 Uhr:
Fabian: Papa, ich bin wach! Hell draußen??
Papa: Nein… Stockdunkel. Ich will noch 23 Minuten schlafen.
Fabian: Papa, ich habe Hunger! Aufstehen?? (Fettes Grinsen im Gesicht)
Papa: Grmmpf, ja mein Sohn. Du hast recht, ich auch.
6.15 Uhr: Aufstehen, Zähne putzen, anziehen und der Tag konnte beginnen!

Gegen 07.30 Uhr war es dann auch annähernd so hell, dass auch ich wusste, wo wir abgestiegen waren. Neben uns war noch eine Sportanlage und ja, im Hintergrund waren die Alpen zu sehen. Für Fabi fing genau an dieser Stelle der Urlaub an! Für mich aber auch…
Papaaaah, Berge, Berge, Berge, Berge, …

Die letzten 70 km bis zu unserem Start auf die Alpenstraße waren ja nur noch ein klacks!

Eine der bekanntesten Ferienstraßen Deutschlands

Die Deutsche Alpenstraße, auch umgangssprachlich Queralpenstraße genannt, ist eine Ferienstraße, die fast ausschließlich durch die Bayerischen Alpen in Deutschland führt. Nach Angaben der Marketingorganisation Bayerische Fernwege e.V. handelt es sich um die älteste Ferienstraße Deutschlands.
Die landschaftlich schöne Strecke führt über circa 450 km in West-Ost-Richtung vom Bodensee ins Berchtesgadener Land.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Alpenstraße)

In Nesselwang selbst suchten wir uns einen Parkplatz und genossen bei bedecktem Himmel und guten 10 Grad die Aussicht auf die Alpen. „Mega Cool“ meinte Fabi nur dazu. Wir schlenderten noch ein bissle durch Nesselwang und starteten dann weiter auf der deutschen Alpenstraße. Der Name ist hier Programm!
Bis zum Nachquartier hatten wir noch Luft und so fuhren wir an Füssen vorbei nach Schwangau und wollten uns dann auch mal die weltweit beliebteste deutsche Sehenswürdigkeit mit dem „Schloss Neuschwanstein“ anschauen.
Vergesst es, erst recht auf einem Sonntag am letzten Herbstferienwochenende. Das war der größte FEHLER auf dieser Tour. Ich habe über eine Stunde gebraucht um aus dem Verkehrschaos wieder heraus zu kommen. Ich brauche keinen Parkplatz. Ich stehe gerne mitten auf der Straße!
Gefühlte tausend Busse und noch mehr Touris mit Kameras um den Hals. Fabi verstand die Welt nicht mehr. Ich auch nicht. Ein Foto machten wir dann vom weiten aber dennoch.

In Buching nutzten wir dann lieber noch die Fahrt mit dem Sessellift hoch auf den Buchenberg. Da waren wir besser aufgehoben. Einen prima Ausblick hatten wir dort!
Unten hatten wir direkt neben einem Schneewegschiebe-Truck geparkt. Erst wollten Fabi und ich das Schneeschild abends heimlich ans Womo umschrauben, entschieden uns dann aber doch am nächsten Tag mit dem orangen Truck im Konvoi zu fahren. Schließlich war Schneefall vorhergesagt.
Unseren Übernachtungsplatz fanden wir später im Nachbarort in Halblech.

Wir waren so richtig im Urlaub angekommen. Fabi konnte bis um kurz vor acht schlafen und der Stress der letzten Tage und Wochen war wie verflogen. Genüsslich gefrühstückt turnten wir langsam weiter auf der Alpenstraße und ja, es hatte geschneit bis auf gut 800 Meter hinunter, was so ziemlich hieß, dass es auch im Tal leicht angezuckert war. Schnee konnte man den Matsch aber noch nicht nennen.
In Garmisch-Partenkirchen machten wir Mittagsrast.
Doch was war das, wir hatten im Womo kein Licht mehr. Fabi´s knallharte Diagnose: Stromausfall!
Recht hatte er, aber warum?? Ich fing an das Womo auseinander zu bauen und wurde fündig. Eine defekte Sicherung im Sicherungskasten. Jetzt nur noch einen finden, der die Dinger verkauft. Im KFZ-Teile Handel war dann schnell für 25 Cent eine gefunden. Der Schnapper des Tages!
Eingebaut und siehe da, es wurde Licht!

Vorbei an den Sprungschanzen in Garmisch ging es weiter auf einer privaten Mautstraße zwischen Wallgau und Vorderriß. Eine Abenteuerstrecke die uns über kleinere Pässe weiter bis nach Kreuth führte. Eigentlich war es eine Abkürzung der Strecke ab von der Alpenstraße, aber Fabi stand mehr auf Berge und Schnee, als durch Dörfer zu fahren. Irgendwie verständlich! 😉
Unseren Stellplatz haben wir dann auf 1.100 Meter direkt am Spitzingsee gefunden. Hier hatten wir einen riesigen Parkplatz ganz für uns alleine. Und Schnee gab es reichlich dazu. 15 cm reichten erst einmal aus um Schlitten zu fahren, einen Schneemann zu bauen und Fabi im Schnee zu versenken. Fabi war glücklich und tobte sich aus. Der Schlaf am Abend kam schneller, als der Kopf das Kopfkissen berührt hatte!

Am nächsten Morgen blieben wir noch den Vormittag am Spitzingsee. Der Alpenfön sorgte allerdings ab Mittag für mächtigen Schneematsch und so zogen wir zwei Nomaden weiter.
Vorbei am Schliersee, am Tatzelwurm ging es für uns weiter nach Frasdorf. Hier entdeckten wir einen riesigen Abenteuerspielplatz. Eigentlich waren die Spielgeräte alles Ausstellungsstücke vom angrenzenden Spielgeräte Hersteller. Umso besser waren die Geräte auch gepflegt!
Später ging es dann noch weiter nach Feldwies an den Chiemsee.
Hier haben wir mit Marianne und Rudi kurzfristig ein Treffen vereinbart. Marianne war als „Chefin“ mit ihrer Trachtengruppe anlässlich der 975 Jahrsfeier in Greffen mit dabei. Eine wahre Bereicherung für unser Fest!
Im Feldwieser Wirtshaus verbrachten wir mit leckeren Essen und Getränken einen sehr netten Abend!

Der Zeitpunkt war gekommen um eine Entscheidung zu treffen. Fahren wir weiter die deutsche Alpenstraße hinunter und müssen dann die weitere Entfernung durch nächtliche Rückfahrzeiten ausgleichen, oder tingeln wir Stück für Stück durch Bayern zurück.
Die Entscheidung fiel zusammen mit Fabi auf das Fahren/Tingeln über Tag und so machen wir lieber größere Spiel- und Freizeitpausen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir 345 km auf der deutschen Alpenstraße unterwegs. Sehr lohnenswert, doch mehr Zeit wäre echt schön gewesen. Zwei Wochen für die gesamte Tour sollte man schon einplanen!

Unsere erste Pause auf der „Rückfahrt“ war dann der Abenteuerspielplatz direkt am Chiemsee. Wir genossen die neu gewonnene Zeit. Stress ließen wir so weiter gar nicht erst aufkommen!
Wir umrundeten halb den riesigen Chiemsee bei schönstem Wetter und dann ging es über Land weiter bis nach Neufahrn in Niederbayern nördlich von Landshut. Ich glaube wir haben dabei Straßen gefunden, die noch nicht einmal alle Bayern kennen…
Neben dem abendlichen Rundgang um unser Wohnmobil (Großzügig einmal die Umgebung checken), zog der erste Regen auf und wir verkrümelten uns auf einen spielereichen Abend ins Wohnmobil.

Leider begleitete uns der Regen auch am kommenden Tag weiter auf unserer Tour. Macht aber nichts, meinte Fabi. „Unser Haus ist trocken“! Und das ist auch gut so…
Wir machten Station an der Therme in Bad Abbach. Eine nette Einrichtung mit riesigen Thermalbecken, aber auch komischen Badegästen. Von „Ach was ist der süß“ bis hin zu richtig bräsigen Leuten war alles mit dabei. Selten habe ich so viele brummelige Leute auf einem Fleck gesehen. Können die nicht mal ein Kind lachen sehen???
Wir haben uns nicht viel draus gemacht und hatten unseren Spaß! Fabi machte daraufhin seine erste Mittags-Siesta und ich nutzte die Zeit zum Fahren.
Endstation Brauerei! Für den Papa muss ja auch mal was Nettes dabei sein… 😉
Wir sicherten uns einen Parkplatz am Brauereigasthof „Zum Löwenbräu“ in Neuhaus. Die Verköstigung in der guten Bierstube ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Fabi veräppelte nebenbei die beiden Kellner und trank artig und brav seine Apfelschorle.

Direkt neben tausenden Litern Bier zu schlafen hat schon was Beruhigendes!

Ausgeschlafen, gut gefrühstückt, das erste Mal mit frischen Brötchen vom Bäcker auf dieser Tour, strandeten wir direkt an der nächsten Therme in Bad Brückenau. Diese Therme war bei Weitem kinderfreundlicher, wie wir einen halben Tag bei Dauerregen testen konnten.
Fabi entschied sich nach dem Besuch der Therme dazu, dass nicht mehr gefahren wird. Mir war dies bei dem Sauwetter auch ganz recht, zumal es schon dunkel wurde. So war in Bad Brückenau für den Tag Endstation.

Der letzte Tag auf unserer Tour brach an und die letzten gut 320 km standen auf dem Programmplan. Eine stramme Tagesetappe, die wir am Silbersee für einen ausgiebigen Besuch im Frieloland, einem Indoorspielplatz unterbrachen. Bei dem Regenwetter die einzige Möglichkeit, eine längere Pause gut zu nutzen. Am Nachmittag füllte sich das Spieleland und so ging es nach Pfannekuchen und Schokopudding im Wohnmobil auf die letzte Etappe unser Tour in Richtung Heimat.

Fazit:
Fabi und ich haben die insgesamt 1.752 km lange Tour völlig entspannt, kratzer- und knitterfrei mit viel Spaß und Freude hinter uns gebracht!

Unsere Stellplätze im Überblick:
(Details auf der Übersicht unter „Womo 3.0“)

  • Erolzheim
  • Halblech
  • Spitzingsee
  • Feldwies
  • Neufahrn in Niederbayern
  • Neuhaus
  • Bad Brückenau
Übersicht unserer Männertour

Weitere Bilder zur Tour:

Flugs mal eben an die Nordsee

Die letzten Wochen haben dann doch leichte Spuren hinterlassen und mal ehrlich, es wurde Zeit, dass wir mit dem Womo wieder auf Touren kamen. Erklärtes Ziel: Nordsee!

Wir starteten grob in Richtung Norden und machten unseren ersten Halt am Freizeitpark Schloss Dankern und erkundeten dort die Lage mit der Feststellung, definitiv noch einmal wiederkommen zu müssen. Der Park ist riesig und bietet jede Menge Platz für kommende Abenteuer.

Für uns ging es umstandshalber am kommenden Morgen weiter zur Nordsee nach Neuharlingersiel. Am Stellplatz nahe des Hafens versuchten wir einen der wohl sehr begehrten Plätze über das lange Wochenende zu ergattern. Auch wenn wir nicht gleich Glück hatten, so übten wir uns in Geduld und wurden nach kurzer Wartezeit direkt mit einem freien Stellplatz belohnt.
Neben dem ein oder anderen Regenschauer gab es schon ein leckeres Fischbrötchen. Was hat sich alles seit dem letzten Besuch verändert, was machen die Boote im Hafen und gibt es den Spielplatz noch… Das war für Fabi natürlich mit das wichtigste!
Alle Tests verliefen erfolgreich und so begannen ein paar ruhige Tage im Womo…

Meine Eltern kamen dann später dazu und wir verbrachten Huberts Geburtstag mit einem richtig schönen und sonnigen Tag! Geburtstagswetter, dass Erntedankfest im Hafen und dann noch mit einem total leckeren Abendessen im „La Mer“… (Sehr empfehlenswert und für uns der Preis/Leistungssieger des Tages!)
Meer geht nicht! 😉

Die Zeit verflog nur so, aber so ist das halt im Urlaub (Kurzurlaub)!
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub…

Ein paar Impressionen zur Tour:

Auf Spiel-, Spaß- und Buddeltour

In diesem Sommer 2017 ist alles anders…

Kein Langzeiturlaub,
keine weiten Strecken,
keine wirklich neuen Stellplätze,
kein schlechtes Wetter – Ähh?!

Vorab, wir hatten super Reisewetter und jede Menge Spaß auf unserer zweiwöchigen Spiel-, Spaß- und Buddeltour im Niedersachsenland.

Gestartet sind wir im ersten Tourabschnitt nach Dedesdorf, einem kleinen Stellplatz direkt hinter dem Wesertunnel an der Weser, welchen wir nur als reinen Übernachtungsplatz nutzten. Erst einmal Loskommen war das Ziel.
Am anderen Morgen war das Frühstück bei Ikea in Bremerhaven nur ein Katzensprung entfernt. Noch schnell ein bissle shoppen und dann ging es direkt nach Sahlenburg auf den Mobilplatz des Campingplatzes Finck. Für eine Woche machten wir hier in der ersten Reihe fest und genossen den direkten Blick über die Dünen auf das Wasser/Watt in Richtung Neuwerk.

Die Tage in Sahlenburg vergingen wie im Flug. Spielen, den Strand umgraben, Burgen bauen, die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden, Spielplätze aufsuchen und viele Abenteuer erleben, das alles stand auf unserem Aktivitäten-Plan.
Nicht zuletzt war dann da noch das Wochenende mit unseren Freunden, den Challengern aus Paderborn. Dieses gemeinsam verbrachte Wochenende habe ich in einem eigenen BLOG-Artikel zusammengefasst. Ein jährliches Event auf das sich jeder von uns immer riesig freut!

Nach sieben Tagen Räderstillstand lockt dann doch der Ruf nach einer Ortsveränderung.
Nächster Halt: Nordenham
Hier stand der verwandtschaftliche Besuch von Thorsten, Tanja und Finn im Vordergrund, die dort bald ihr Häusschen beziehen. Mit einer kleinen Grillrunde beendeten wir dort die Besichtigung von Haus und Grund bevor wir uns am nächsten Morgen zum Jaderpark in Jade aufmachten.
Spiel und Spaß waren hier für Fabian garantiert. Ein klasse Tier- und Spielepark, auch schon für Kinder in Fabians Alter.
Wasserrutschen, Spielplätze mit und ohne Wasser, Tiere, kleine Fahrgeschäfte und vieles mehr machten den Tag für den kleinen Mann unvergesslich.
Der Tag endete allerdings mit einem heftigen Regenguss, sodass wir dann doch noch das Womo von der Wiese am Jaderpark auf den geschotterten Teil des Parkplatzes umgeparkt hatten. Die Senke war dann doch nicht so geeignet…

Neuer Tag, neuer aber bekannter Stellplatz in Barßel direkt am Hafen der Soeste. Wir ergatterten so gerade noch einen der letzten Plätze auf dem vorderen Stellplatz und reservierten sofort noch einen für meine Eltern Hubert und Heike. Eine Familienzusammenführung war geplant!
Fabi staunte nicht schlecht, als Oma und Opa auf einmal vor der Tür standen. Den Abend verbrachten wir bei leckeren Bratkartoffeln sowie Bier und Wein im Wohnmobil.
Für den kommenden stand eine große Fahrradtour an. 47km radelten wir dabei durch das wunderschöne Umland zwischen Barßel und Westerstede. Neben diversen Spiel- und Rastplätzen entdeckten wir dabei eine Milchtankstelle mit frischer Milch und eine Schafskäserei, deren Käse wirklich sehr lecker und empfehlenswert war!
Ein Highlight folgte dann noch am Abend: Rippchen essen (Buffett) All you can eat im Queen of Texas in Barßel! Ein Gedicht sage ich euch…
Voll gefuttert, satt und zufrieden kehrten wir zum Womo zurück.

So langsam endete dann auch unsere Tour. Zusammen mit meinen Eltern steuerten wir noch den Stellplatz in Holdorf am Heidesee an. Eine letzte Übernachtung vor zuhause.
Neben dem Strand- und Spielplatzbesuch wurden am Abend die Reste aus dem Kühlschrank vergrillt. Auch das gehört dazu. Wer will schon mit einem vollen Kühlschrank nach Hause kommen! Wir nicht… 😉

Tour-Daten:
6 Stellplätze und 626 km ohne besondere Vorkommnisse!

Hier einige ins Bild gepresste Informationen zum Durchblättern!

Zwischenbericht: Challenger-Treffen 2017 in Sahlenburg

Auf unserer diesjährigen Sommer-Tour haben wir unser diesjähriges Challenger-Treffen in Sahlenburg bei Cuxhaven abgehalten. Davon handelt dieser Blog-Beitrag…

Aber warum Challenger??? Das sind die, die Damals (2011) zusammen die Stena Line Challenge bestritten haben. Daraus bildete sich das Team Ostwestfalen. Wir, das sind in diesem Fall Sigrid & Michael, Karin & Klaus und wir Melanie & Mario mit Fabian.

So hatten wir in diesem Jahr dieses Team-Wochenende organisiert und freuten uns, dass alle dieser Einladung gefolgt sind. Extra für dieses Wochenende habe ich ein kleines Roadbook geschrieben, dass ihr euch HIER ansehen könnt:

Roadbook zum Challenger-Treffen 2017

Nicht zuletzt haben wir sieben Personen eine Menge Spaß gehabt, wie z.B. bei der Fahrradtour wurden folgende Wegpunkte von Sahlenburg aus abgefahren (hier mal mit kleinen Erklärungen):

Cuxhafen Rad-Rundfahrt ab Sahlenburg

Wattenmeerhaus
– Besucherzentrum 2014 fertiggestellt
– Eindrucksvoller Holzbau
– Sturm, Wasser und Watt erleben
– Täglich geöffnet von 12-18 Uhr
– Der Eintritt ist frei
Aussichtspunkt Duhnen
– Ideal zur vogelkundlichen Erkundung
– Mitten zwischen dem Wattenmoor und der Duhner Heidelandschaft
Wohnmobilstellplatz Duhnen
– Alle Womo-Plätze sind ganzjährig geöffnet
– 12€ pro Tag / 2€ Strom / 3€ Kurtaxe pro Person
– Man beachte die Stromanschlusszeiten zwischen 9 und 10 sowie zwischen 17 und 18 Uhr!
Wohnmobilstellplatz Döse
– Direkt auf dem Messparkplatz an der Kugelbakenhalle
– 8€ pro Tag / 1€ pro KWh / 2,80€ Kurtaxe pro Person
Fort Kugelbake
– Ehemalige Marinefestung im heutigen Kurviertel Döse
– Letzte Landspitze der Elbmündung
– Errichtet zwischen 1869 & 1879 an der Flussspitze zur Abwehr von feindlichen Kriegsschiffen
– Heute letzte erhaltene Artillerieanlage an der deutschen Nordseeküste
– 250m breit / 150m tief
– Schießschartenmauer aus Ziegel 800m lang
– Küstengeschütze hatten eine Reichweite von 10km
– Komplette Elbeinfahrt war damit abgedeckt
– Damals waren rund 450 Besatzungsmitglieder hier untergebracht
– 1970 kaufte die Stadt Cuxhaven das Areal
– Seitdem wird es für die Nachwelt erhalten
– Auf dem Gelände befindet sich ein kleines Museum die Führungen anbieten
Kugelbake
– Ein aus Holz errichtetes Seezeichen
– Grenze zwischen Elbe/Mündung und Nordsee
– Die Elbmündung ist gute 18km breit
– Nördlichster Punkt Niedersachsens
– Höhe von 28,4m bis zur Spitze
– Der Vorgänger wurde 1703 erbaut
– Diese Kugelbake wurde 1945 erbaut
– Seit 1913 im Wappen der Stadt Cuxhaven abgebildet
– Das Vorgängerbauwerk diente noch als Leuchtturm
– Ab 2002 im Besitz der Stadt Cuxhaven
Wohnmobilstellplatz Platte
– Unser Lieblingsplatz hier in Cuxhaven
– Ideal zum Schiffe gucken und für Ausflüge in den Hafen
– 10-13€ je nach Saison inkl. Kurtaxe / Strom 1€ pro 2 KWh
– Achtung: Bissiger Platzwart! 😉
Der Windsemaphor
– Erstmals erbaut 1883, nach Sturmschäden 1904 neu erbaut
– Zeigt Windgeschwindigkeit und Richtung auf den Inseln Borkum und Helgoland an
– Das Ganze mit Signalarmen
– Nach Einführung der Funktechnik nicht mehr benötigt
– Heute wird es als technisches Denkmal in Betrieb gehalten
– Der Cuxhavener Semaphor ist die letzte im Originalzustand erhaltene Anlage in Europa
Alte Liebe
– Ehemaliger Anleger der heute als Aussichtsplattform dient
– Erstmals errichtet 1733 durch das versenken von drei alten Schiffen als Unterkonstruktion
– 1982 zur Aussichtsplattform umgebaut
Fischereihafen Cuxhaven
– Unterteilung in Alter und Neuer Fischereihafen
– Der alte Hafen wird heute noch zum löschen der Krabbenkutter genutzt, der den Nordseefisch direkt zu den Läden bringt
– Neuer Fischereihafen dient der direkten Anlieferung von größeren Fischladungen aus Island und Grönland, diese werden dort direkt verarbeitet und weiter verfrachtet
Schloß Ritzebüttel
– Burg erstmals 1340 erbaut
– Diente ab dem 14. Jahrhundert als Wohnsitz der Hamburger Amtmänner
– Älteste erhaltene Profanbauten der Norddeutschen Backsteingotik

Rückfahrt dann mit dem Rad vorbei an Stickenbüttel und dem Galgenberg direkt weiter nach Sahlenburg!

Am Sonntag folgte dann die Wattwanderung nach Neuwerk – Ein echtes Abenteuer! Den Spannungsbogen konnten wir dabei gut aufrechterhalten! 😉

So, jetzt aber das Ganze in bewegten Bildern!

Zu Gast in Telgte – Kurzvortrag über Irland

Wie kommt man eigentlich nach Telgte, könnte ich mich jetzt fragen…
Meine Antwort dazu wäre: Über die Straße am besten!

So oder so ähnlich fing das Gespräch auf dem irischen Abend in der vergangenen Woche an, wo ich mich mit meinem Kollegen, Freund und auch ein ganz klein bisschen Ziehvater Fionn über Irland und seinen kommenden Vortrag am 04.04. in Telgte unterhielt.
Die Idee kam auf, „kurz“ etwas über „Irland mit dem Wohnmobil“ zu erzählen. So bekam ich die Möglichkeit zwischen Harfenmusik und traumhaften Irlandfotos nach der Pause gute 15 Minuten der kostbaren Zeit, um über unsere Irland-Reiseerfahrungen zu referieren.
Ausgerichtet wurde dieser Themenabend in dem Kornbrennerei-Museum von dem Heimatverein Telgte (http://www.heimatverein-telgte.de)! Eine gelungene Veranstaltung…

In diesem Sinne!

Stellplatz „Dümmert“ in Telgte

Kurzvortrag zum Thema: Mit dem Wohnmobil durch Irland

Yes, we camp…!