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Flugs mal eben an die Nordsee

Die letzten Wochen haben dann doch leichte Spuren hinterlassen und mal ehrlich, es wurde Zeit, dass wir mit dem Womo wieder auf Touren kamen. Erklärtes Ziel: Nordsee!

Wir starteten grob in Richtung Norden und machten unseren ersten Halt am Freizeitpark Schloss Dankern und erkundeten dort die Lage mit der Feststellung, definitiv noch einmal wiederkommen zu müssen. Der Park ist riesig und bietet jede Menge Platz für kommende Abenteuer.

Für uns ging es umstandshalber am kommenden Morgen weiter zur Nordsee nach Neuharlingersiel. Am Stellplatz nahe des Hafens versuchten wir einen der wohl sehr begehrten Plätze über das lange Wochenende zu ergattern. Auch wenn wir nicht gleich Glück hatten, so übten wir uns in Geduld und wurden nach kurzer Wartezeit direkt mit einem freien Stellplatz belohnt.
Neben dem ein oder anderen Regenschauer gab es schon ein leckeres Fischbrötchen. Was hat sich alles seit dem letzten Besuch verändert, was machen die Boote im Hafen und gibt es den Spielplatz noch… Das war für Fabi natürlich mit das wichtigste!
Alle Tests verliefen erfolgreich und so begannen ein paar ruhige Tage im Womo…

Meine Eltern kamen dann später dazu und wir verbrachten Huberts Geburtstag mit einem richtig schönen und sonnigen Tag! Geburtstagswetter, dass Erntedankfest im Hafen und dann noch mit einem total leckeren Abendessen im „La Mer“… (Sehr empfehlenswert und für uns der Preis/Leistungssieger des Tages!)
Meer geht nicht! 😉

Die Zeit verflog nur so, aber so ist das halt im Urlaub (Kurzurlaub)!
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub…

Ein paar Impressionen zur Tour:

Auf Spiel-, Spaß- und Buddeltour

In diesem Sommer 2017 ist alles anders…

Kein Langzeiturlaub,
keine weiten Strecken,
keine wirklich neuen Stellplätze,
kein schlechtes Wetter – Ähh?!

Vorab, wir hatten super Reisewetter und jede Menge Spaß auf unserer zweiwöchigen Spiel-, Spaß- und Buddeltour im Niedersachsenland.

Gestartet sind wir im ersten Tourabschnitt nach Dedesdorf, einem kleinen Stellplatz direkt hinter dem Wesertunnel an der Weser, welchen wir nur als reinen Übernachtungsplatz nutzten. Erst einmal Loskommen war das Ziel.
Am anderen Morgen war das Frühstück bei Ikea in Bremerhaven nur ein Katzensprung entfernt. Noch schnell ein bissle shoppen und dann ging es direkt nach Sahlenburg auf den Mobilplatz des Campingplatzes Finck. Für eine Woche machten wir hier in der ersten Reihe fest und genossen den direkten Blick über die Dünen auf das Wasser/Watt in Richtung Neuwerk.

Die Tage in Sahlenburg vergingen wie im Flug. Spielen, den Strand umgraben, Burgen bauen, die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden, Spielplätze aufsuchen und viele Abenteuer erleben, das alles stand auf unserem Aktivitäten-Plan.
Nicht zuletzt war dann da noch das Wochenende mit unseren Freunden, den Challengern aus Paderborn. Dieses gemeinsam verbrachte Wochenende habe ich in einem eigenen BLOG-Artikel zusammengefasst. Ein jährliches Event auf das sich jeder von uns immer riesig freut!

Nach sieben Tagen Räderstillstand lockt dann doch der Ruf nach einer Ortsveränderung.
Nächster Halt: Nordenham
Hier stand der verwandtschaftliche Besuch von Thorsten, Tanja und Finn im Vordergrund, die dort bald ihr Häusschen beziehen. Mit einer kleinen Grillrunde beendeten wir dort die Besichtigung von Haus und Grund bevor wir uns am nächsten Morgen zum Jaderpark in Jade aufmachten.
Spiel und Spaß waren hier für Fabian garantiert. Ein klasse Tier- und Spielepark, auch schon für Kinder in Fabians Alter.
Wasserrutschen, Spielplätze mit und ohne Wasser, Tiere, kleine Fahrgeschäfte und vieles mehr machten den Tag für den kleinen Mann unvergesslich.
Der Tag endete allerdings mit einem heftigen Regenguss, sodass wir dann doch noch das Womo von der Wiese am Jaderpark auf den geschotterten Teil des Parkplatzes umgeparkt hatten. Die Senke war dann doch nicht so geeignet…

Neuer Tag, neuer aber bekannter Stellplatz in Barßel direkt am Hafen der Soeste. Wir ergatterten so gerade noch einen der letzten Plätze auf dem vorderen Stellplatz und reservierten sofort noch einen für meine Eltern Hubert und Heike. Eine Familienzusammenführung war geplant!
Fabi staunte nicht schlecht, als Oma und Opa auf einmal vor der Tür standen. Den Abend verbrachten wir bei leckeren Bratkartoffeln sowie Bier und Wein im Wohnmobil.
Für den kommenden stand eine große Fahrradtour an. 47km radelten wir dabei durch das wunderschöne Umland zwischen Barßel und Westerstede. Neben diversen Spiel- und Rastplätzen entdeckten wir dabei eine Milchtankstelle mit frischer Milch und eine Schafskäserei, deren Käse wirklich sehr lecker und empfehlenswert war!
Ein Highlight folgte dann noch am Abend: Rippchen essen (Buffett) All you can eat im Queen of Texas in Barßel! Ein Gedicht sage ich euch…
Voll gefuttert, satt und zufrieden kehrten wir zum Womo zurück.

So langsam endete dann auch unsere Tour. Zusammen mit meinen Eltern steuerten wir noch den Stellplatz in Holdorf am Heidesee an. Eine letzte Übernachtung vor zuhause.
Neben dem Strand- und Spielplatzbesuch wurden am Abend die Reste aus dem Kühlschrank vergrillt. Auch das gehört dazu. Wer will schon mit einem vollen Kühlschrank nach Hause kommen! Wir nicht… 😉

Tour-Daten:
6 Stellplätze und 626 km ohne besondere Vorkommnisse!

Hier einige ins Bild gepresste Informationen zum Durchblättern!

Zwischenbericht: Challenger-Treffen 2017 in Sahlenburg

Auf unserer diesjährigen Sommer-Tour haben wir unser diesjähriges Challenger-Treffen in Sahlenburg bei Cuxhaven abgehalten. Davon handelt dieser Blog-Beitrag…

Aber warum Challenger??? Das sind die, die Damals (2011) zusammen die Stena Line Challenge bestritten haben. Daraus bildete sich das Team Ostwestfalen. Wir, das sind in diesem Fall Sigrid & Michael, Karin & Klaus und wir Melanie & Mario mit Fabian.

So hatten wir in diesem Jahr dieses Team-Wochenende organisiert und freuten uns, dass alle dieser Einladung gefolgt sind. Extra für dieses Wochenende habe ich ein kleines Roadbook geschrieben, dass ihr euch HIER ansehen könnt:

Roadbook zum Challenger-Treffen 2017

Nicht zuletzt haben wir sieben Personen eine Menge Spaß gehabt, wie z.B. bei der Fahrradtour wurden folgende Wegpunkte von Sahlenburg aus abgefahren (hier mal mit kleinen Erklärungen):

Cuxhafen Rad-Rundfahrt ab Sahlenburg

Wattenmeerhaus
– Besucherzentrum 2014 fertiggestellt
– Eindrucksvoller Holzbau
– Sturm, Wasser und Watt erleben
– Täglich geöffnet von 12-18 Uhr
– Der Eintritt ist frei
Aussichtspunkt Duhnen
– Ideal zur vogelkundlichen Erkundung
– Mitten zwischen dem Wattenmoor und der Duhner Heidelandschaft
Wohnmobilstellplatz Duhnen
– Alle Womo-Plätze sind ganzjährig geöffnet
– 12€ pro Tag / 2€ Strom / 3€ Kurtaxe pro Person
– Man beachte die Stromanschlusszeiten zwischen 9 und 10 sowie zwischen 17 und 18 Uhr!
Wohnmobilstellplatz Döse
– Direkt auf dem Messparkplatz an der Kugelbakenhalle
– 8€ pro Tag / 1€ pro KWh / 2,80€ Kurtaxe pro Person
Fort Kugelbake
– Ehemalige Marinefestung im heutigen Kurviertel Döse
– Letzte Landspitze der Elbmündung
– Errichtet zwischen 1869 & 1879 an der Flussspitze zur Abwehr von feindlichen Kriegsschiffen
– Heute letzte erhaltene Artillerieanlage an der deutschen Nordseeküste
– 250m breit / 150m tief
– Schießschartenmauer aus Ziegel 800m lang
– Küstengeschütze hatten eine Reichweite von 10km
– Komplette Elbeinfahrt war damit abgedeckt
– Damals waren rund 450 Besatzungsmitglieder hier untergebracht
– 1970 kaufte die Stadt Cuxhaven das Areal
– Seitdem wird es für die Nachwelt erhalten
– Auf dem Gelände befindet sich ein kleines Museum die Führungen anbieten
Kugelbake
– Ein aus Holz errichtetes Seezeichen
– Grenze zwischen Elbe/Mündung und Nordsee
– Die Elbmündung ist gute 18km breit
– Nördlichster Punkt Niedersachsens
– Höhe von 28,4m bis zur Spitze
– Der Vorgänger wurde 1703 erbaut
– Diese Kugelbake wurde 1945 erbaut
– Seit 1913 im Wappen der Stadt Cuxhaven abgebildet
– Das Vorgängerbauwerk diente noch als Leuchtturm
– Ab 2002 im Besitz der Stadt Cuxhaven
Wohnmobilstellplatz Platte
– Unser Lieblingsplatz hier in Cuxhaven
– Ideal zum Schiffe gucken und für Ausflüge in den Hafen
– 10-13€ je nach Saison inkl. Kurtaxe / Strom 1€ pro 2 KWh
– Achtung: Bissiger Platzwart! 😉
Der Windsemaphor
– Erstmals erbaut 1883, nach Sturmschäden 1904 neu erbaut
– Zeigt Windgeschwindigkeit und Richtung auf den Inseln Borkum und Helgoland an
– Das Ganze mit Signalarmen
– Nach Einführung der Funktechnik nicht mehr benötigt
– Heute wird es als technisches Denkmal in Betrieb gehalten
– Der Cuxhavener Semaphor ist die letzte im Originalzustand erhaltene Anlage in Europa
Alte Liebe
– Ehemaliger Anleger der heute als Aussichtsplattform dient
– Erstmals errichtet 1733 durch das versenken von drei alten Schiffen als Unterkonstruktion
– 1982 zur Aussichtsplattform umgebaut
Fischereihafen Cuxhaven
– Unterteilung in Alter und Neuer Fischereihafen
– Der alte Hafen wird heute noch zum löschen der Krabbenkutter genutzt, der den Nordseefisch direkt zu den Läden bringt
– Neuer Fischereihafen dient der direkten Anlieferung von größeren Fischladungen aus Island und Grönland, diese werden dort direkt verarbeitet und weiter verfrachtet
Schloß Ritzebüttel
– Burg erstmals 1340 erbaut
– Diente ab dem 14. Jahrhundert als Wohnsitz der Hamburger Amtmänner
– Älteste erhaltene Profanbauten der Norddeutschen Backsteingotik

Rückfahrt dann mit dem Rad vorbei an Stickenbüttel und dem Galgenberg direkt weiter nach Sahlenburg!

Am Sonntag folgte dann die Wattwanderung nach Neuwerk – Ein echtes Abenteuer! Den Spannungsbogen konnten wir dabei gut aufrechterhalten! 😉

So, jetzt aber das Ganze in bewegten Bildern!

Zu Gast in Telgte – Kurzvortrag über Irland

Wie kommt man eigentlich nach Telgte, könnte ich mich jetzt fragen…
Meine Antwort dazu wäre: Über die Straße am besten!

So oder so ähnlich fing das Gespräch auf dem irischen Abend in der vergangenen Woche an, wo ich mich mit meinem Kollegen, Freund und auch ein ganz klein bisschen Ziehvater Fionn über Irland und seinen kommenden Vortrag am 04.04. in Telgte unterhielt.
Die Idee kam auf, „kurz“ etwas über „Irland mit dem Wohnmobil“ zu erzählen. So bekam ich die Möglichkeit zwischen Harfenmusik und traumhaften Irlandfotos nach der Pause gute 15 Minuten der kostbaren Zeit, um über unsere Irland-Reiseerfahrungen zu referieren.
Ausgerichtet wurde dieser Themenabend in dem Kornbrennerei-Museum von dem Heimatverein Telgte (http://www.heimatverein-telgte.de)! Eine gelungene Veranstaltung…

In diesem Sinne!

Stellplatz „Dümmert“ in Telgte

Kurzvortrag zum Thema: Mit dem Wohnmobil durch Irland

Unterwegs im Weserbergland

Schon wieder unterwegs – na klar…
(Aber das auch nur ein paar Tage!)

So sollte das Ziel, dass wir uns suchten auch nicht allzu weit entfernt sein. Hierzu diente uns ein Blick auf unsere Reise-Karte, die uns noch auf das ein oder andere weiße Fleckchen hinwies.

Unsere sieben Sachen waren wie immer schnell gepackt und so starteten wir nach unserem erfolgreichen Spielmannszugs-Probewochenende auf nach Bad Pyrmont in die Emmerauen.
Kurstadt…
Was uns hier wohl erwartet???

Der Platz wurde als Top-Platz 2017 ausgezeichnet – zu Recht wie wir finden! Große Stellplätze, sauber und er hat fast alles dabei, was sich für einen Top-Platz gehört. OK, die Kurtaxe war im ersten Augenblick etwas hoch, aber hier hinter versteckten sich doch allerhand Vergünstigungen, wie z.B. täglich freier Eintritt in das Erlebnisbad 200m entfernt, 1,5 Stunden freier Eintritt in der schönen Hufeland Therme (1,5km entfernt), zwei Stunden tägliche freie E-Bike Nutzung und vieles mehr, was es noch zu entdecken gilt!
Einige Wohnmobilisten beanstandeten, dass die Ver- und Entsorgungsstation (100m entfernt) zu weit weg sei sowie dem ein oder anderen die Tiergeräusche vom Tierpark nebenan störten. Das jedoch wäre stöhnen auf verdammt hohem Niveau. Das einzige was uns hier in direkter Umgebung / Anschluss an den Stellplatz noch fehlt, ist ein kleiner Kinderspielplatz mit Rutsche und Schaukel. Dann wäre aber auch die 1 mit * für diesen Platz gerechtfertigt! 😉
Ach ja, den Brötchenservice bis zum Platz ist gar nicht so verkehrt, denn der nächste Bäcker ist nicht gerade ums Eck…

Wir verbrachten insgesamt drei Tage in Bad Pyrmont, waren Schwimmen im Erlebniswellenbad ohne Erlebnis und ohne Wellen, in der Therme zum Entspannen und haben dem Tierpark direkt nebenan einen Besuch abgestattet. An dieser Stelle war auch klar, dass der Löwe, der uns morgens weckte, wirklich ein großes Maul hatte! Neben den zwei Affen, machten auch viele andere Tiere von ihren Lauten gebrauch. Ein Stellplatz mit einer Garantie zur Hör-Safari!
Auch das Kurhaus hatte neben Heilwässerchen, welches aufgrund des teilweise hohen Salzgehaltes Fabi derbe die Stirn runzelte, ebenso eine Salzgrotte zu bieten. Für Fabi´s Erkältung genau das Richtige! Wer kann von sich schon behaupten mit Schaufel, Harke und Kipplaster das innere einer Salzgrotte bearbeiten zu dürfen! Ob es was gebracht hat…? – Der Schnodder lief auf jedem Fall und die gute Dame musste ihre Planierfähigkeiten nach unserer Sitzung definitiv unter Beweis stellen! 😉

Nach diesen Erlebnissen zog es uns weiter durch die tiefen des schönen Weserberglandes direkt an die Weser und so strandeten wir in Vlotho. Zwischen Bahndamm und Weser fanden wir unseren Stellplatz. Die Regional-Bahn fährt nur einmal die Stunde und so ist dies auch kein Problem.
Das schöne Wetter ließ uns nicht lange im Womo hocken und so erkundeten wir zu Fuß die Umgebung. Wir liefen hinauf bis zur Burg Vlotho, wo die Reste neben einer Gastwirtschaft über der Stadt thronen. Diese hatte natürlich nach dem anstrengenden Fußmarsch geschlossen. So stiegen wir durstig wieder hinab und machten Gebrauch vom örtlichen Supermarkt. Immerhin gab es auf dem Rückweg noch einen richtig leckeren Eisbecher, bevor es zurück zum Womo ging!
Auch wenn der Platz an der Weser abends noch gut besucht war, standen wir dort trotzdem ruhig und sicher.

Der letzte Urlaubstag vor der Heimreise stand an. Den ganzen Tag Sonne pur und kaum eine Wolke am Himmel! So lässt es sich leben… 😉
Wir bummelten noch einmal durch die Innenstadt und entspannten an der Weser. Nur die Schiffe fehlen noch, die einem hier vor der Nase herfahren könnten…

So endete dann auch unsere sonnige Urlaubswoche im Weserbergland und bei Regen sowie kühlen Temperaturen ging es mit einem kleinen Zwischenstopp in Halle direkt nach Hause, wo die Arbeit wieder auf uns wartete.

Einige Fotos zur Tour wollen wir euch nicht vorenthalten: