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Riesenbeck, die Zweite – Diesmal mit Rädern!

5 Wochen war es her, da hatten wir Riesenbeck das letzte Mal besucht und längst nicht alles im erkundbaren Umfeld gesehen. Ein Grund wieder zu kommen und das mit Fahrrädern, nachdem der Radträger hinten am Womo in Betrieb genommen wurde.

Neben der Schleuse und der „Kunst“ am Nassen Eck konnten wir so weitere Runden drehen.
Natürlich nutzen wir aber auch die Zeit, um einfach mal auszuspannen!

Warum auch immer, aber das Fernweh und die Lust was Neues zu entdecken ist immer mit dabei… ;-)

Riesenbeck am Dortmund-Ems-Kanal

Die Reifen unseres Womos drohten sich eckig zu stehen und es wurd auch mal wieder Zeit, ein paar Tage raus zu kommen und dem Alltag zu entfliehen.

So fuhren wir bei natürlich bestem Wetter von Freitag bis Sonntag in das von uns gut 60km entfernte Riesenbeck bei Hörstel (zwischen Rheine und Ibbenbüren) direkt an den Dortmund-Ems-Kanal.
Der Stellplatz direkt am Kanal ist kostenfrei und es passen bei guten Parkmanieren der „Anderen“ rund 25 Wohnmobile auf den Stellplatz. Neben Strom und einer sehr aussagekräftigen Schildertafel an der Platzeinfahrt bietet der Platz keine weiteren Extras. Mehr braucht eigentlich keiner… ;-)

Die vorbeituckernden Binnenschiffe bestimmen hier den Takt. Neben den Ausflügen zum nahe gelegenen Einkaufszentrum (Aldi/Edeka/usw.) waren wir noch die 256 Stufen zur „Schönen Aussicht“ hinaufgestiefelt. Man wird hier mit einer wunderschönen Aussicht über das nördliche Münsterland belohnt! Sehr sehr schön…

Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in Riesenbeck!

Wie immer, hier ein paar Impressionen…

Ich will wieder an die Nordsee!

Unter diesem Motto waren wir mal wieder auf Tour und nutzten dafür die Woche nach den Osterferien. Sehr entspannt machten wir uns auf nach Cuxhaven auf die „Platte“ – Einem ehemaligen Fähranleger, der jetzt als Womo-Stellplatz dient. Große vorbeifahrende Schiffe gab es inklusive! Und auch einen Stellplatz in der ersten Reihe konnten wir ergattern.

Mit salziger Nordseeluft in der Nase machten wir in den kommenden zwei Tagen die Gegend unsicher. Auch Fabi hatte sichtlich Spaß und kämpfte immer wieder gegen den Wind. Mit Fischbrötchen und dem Besuch im Bahlsen Werksverkauf rundeten wir diesen Abstecher an die Nordsee ab und fuhren langsam die Weser herunter. Gestrandet in Sandstedt konnten wir bei Mega-Wind das kleine Städtchen begutachten. „Einmal ohne Alles bitte!“ Mehr war hier nicht zu holen, bis auf eine kleine Bäckerei und einem Metzger. Das reicht aber aus für den gut gepflegten und kostenlosen Übernachtungsplatz. Einziger Wermutstropfen: Einen Blick auf die Weser gibt es hier leider nicht!

Die letzte Etappe vor zu Hause stand an. In Diepholz machten wir Station. Auch hier ein kostenloser Stellplatz in Park ähnlicher Lage, 3 Minuten fußläufig vom Zentrum entfernt. Dieser Stellplatz bietet alles, was ein Womofahrerherz begehrt. Selbst WLAN wird einem hier kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung gestellt.
Am Nachmittag ging es noch mit der Mannschaft ins nahegelegene Hallenbad. Ein riesen Spaß für Fabian, der sich voll verausgabte, abends aber noch Pizza-Enden beim leckeren Italiener „da Claudio“ futtern konnte. Ebenfalls sehr zu empfehlen!

Leider endete dieser Kurztrip schon wieder viel zu schnell, doch das Leben ruft zuhause und die nächste Tour kommt bestimmt!

Hier ein paar Impressionen…

Frühjahrstour 2015

Mit dem Ziel meinen Tandemgleitschirmsprung vom Nebelhorn in Oberstdorf zu wagen ging es los auf unsere Frühjahrstour 2015.
Nicht erwähnenswert in diesem kurzen Reisebericht ist das Wetter welches wir auf dieser Tour hatten. Bis auf einen kleinen Regenschauer in Oberstdorf, hatten wir die Sonne für uns gebucht!

Los ging es von Greffen in Richtung Süden und wie bei jeder längeren Tour gab Fabian die Reisezeiten vor. Wir schafften es jedoch am ersten Fahrtag schon bis nach Burgbernheim kurz vor Ulm. Ein nettes kleines Dörfchen, welches sich prima als Übernachtungsstätte eignete, bevor wir einen Tag darauf in Oberstdorf eintrafen.
Meine Eltern waren schon gut eine Woche dort und empfingen uns herzlich. Bereits am zweiten Tag und nach kurzer Eingewöhnung und zwei kleineren Wanderungen wagte ich dann meinen Tandemgleitschirmsprung vom Nebelhorn (zum Video). Ein Wahnsinns Erlebnis völlig Vogelfrei an den Bergen zu kreisen und die Aussicht genießen zu können. Eine 1a-Sache…
Die weiteren Tage verbrachten wir eher ruhig und genossen das schöne Wetter in den Bergen bevor wir nach 8 Tagen Oberstdorf uns wieder langsam in Richtung Heimat aufmachten.
Hier war allerdings der Weg das Ziel.

Wir fuhren von Oberstdorf aus nach Ingolstadt und besuchten dort Marcel. Natürlich hielten wir hier bei leckerer Pizza eine kleine „Vorstandssitzung“ ab. Weiter ging es in die Fränkische Schweiz nach Aufseß, genauer gesagt nach Hochstahl zur Brauerei Reichold. Dort gab es nicht nur leckeren Gerstensaft, sondern auch eine kleine Wanderung zur nächsten Brauerei inklusive! ;-)
Der weitere Weg führte uns über Saalfeld mit den Feengrotten nach Tabarz. Dort standen wir am Familienbad „TABBS“. Natürlich zogen wir hier gemeinsam mit Fabian unsere Bahnen.
Witziges am Rande: Der Stellplatz ist Kostenlos und bedarf nur der Zahlung an Kurtaxe von 2 € pro Person pro Tag. Bei zwei Personen macht dies nach Adam-Riese 4 €. Besucht man mit dieser Kurkarte daraufhin das Familienbad erhält man bei einer Aufenthaltsdauer von 3 Stunden für zwei Personen noch 6 € Rabatt. Eine nette Sache!

Der Rückweg aus Thüringen führte uns mit einer Übernachtung bei Bebra im Fuldatal weiter in das Sauerland nach Büren. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch auf einem höhergelegen Parkplatz auf der A44 an und beobachten von dort die partielle Sonnenfinsternis. Alle tiefergelegenen Gebiete lagen zu dieser Zeit noch im tiefen Nebel.
Von Büren aus ging es dann nach zwei schönen und entspannenden Wochen ´gen Heimat, wo der Alltag uns sehr wahrscheinlich schnell wiederhaben wird!

Gesamtstrecke: 1.602 km

Hier noch ein paar Impressionen unserer Tour:

Frei wie ein Vogel

So war es bei meinem Tandemgleitschirmflug am Oberstdorfer Nebelhorn. Was für ein Gefühl am Berg entlang zu gleiten und dabei die zum Teil verschneite Natur von Oben zu erleben!
Neben einem Steinadler, der direkt über uns seine Kreise drehte, dem Wind, der einem ins Gesicht bläst, einfach mal dahingleiten…

Ein Bild (Video) sagt mehr als 1.000 Worte. Seht selbst… ;-)

Link: https://www.youtube.com/watch?v=TW-bVcHLt3Q